Aktuelles

Aktuelle Pressemitteilungen der TSA Bildung und Soziales gGmbH

11.08.2022 - Kleine „Gefühlsmonster“ - Gesprächskreise für Kinder im Kindergarten Vieselbach

Oft geht’s im Alltag unter, ab und an eigene Gefühle zu äußern und Sorgen zu besprechen. Es geht nicht nur uns Erwachsenen so, vermehrt auch Kindern.

 

Deshalb haben wir im Kindergarten Vieselbach insbesondere für die Großen kleine Gesprächskreise installiert, in denen sie im Rahmen Gedanken und Erlebnisse äußern können.

 

Emotionskarten, beispielsweise die „Gefühlsmonsterkarten“, sind hierfür gut geeignet, helfen, zu visualisieren und ins Gespräch zu kommen. Im Kreis kann sich jedes Kind eine Karte nehmen, die seiner Gefühlslage entspricht und kann sie und die Situation, wenn es möchte, erklären. Die anderen können dazu gern Fragen stellen und, wenn nötig, auch Lösungen anbieten:

 

„Was tun, wenn sich zwei Kinder immer um das selbe Spielzeug streiten?“

„Was könnte einem Kind helfen, das Angst im Dunkeln hat?“

So gesehen ist das Fallberatung für Kinder! Natürlich wird dabei auch und vor allem viel Schönes geteilt, der Besuch bei den Großeltern oder der Urlaub mit Mama und Papa, wir freuen uns mit!

 

Wir wollen damit:

• eine Plattform bieten, sich und sein Befinden mitzuteilen

• bei Konflikten Lösungsstrategien erarbeiten

• Gesprächskultur entwickeln

• unseren Blick auf jedes einzelne Kind erweitern

• den Kindern auch etwas von uns zeigen und mitteilen

 

Es ist schön, Kindern Vertrauen zu schenken und es geschenkt zu bekommen.

 

Viele Grüße aus dem Kindergarten Vieselbach

 

 

 

08.08.2022 - Interview mit Claudia Schöndube, Pädagogin in der Dresdener Kita Schilfweg

»Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge, es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“ (Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe)

 

Hallo, 

ich bin Claudia Schöndube, 45 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Dresden. 

Ich möchte euch etwas von meinem Weg in die Kita Schilfweg erzählen.

 

Wie bin ich Pädagogin geworden?

 

Dies geht zurück in die Jahre 2011 und 2013. Der damals ausschlaggebende Punkt waren die beiden Eingewöhnungen meiner Kinder in der Kita Schilfweg. Ich habe diese Zeit, diese Erfahrungen wohlwollend, sehr positiv - voller Vertrauen und Zuversicht - in Erinnerung. 

Gleichwohl waren es in erster Linie die Kita-Kinder, welche mir nach kurzer Zeit sehr zugewandt waren und wir gemeinsam z.B. Bücher angeschaut haben, während meine eigenen Kinder zu der Zeit mit einer Kita vertraut gemacht wurden.

Andererseits erlebte ich sympathische, aufgeschlossene Pädagog:innen - das führte mich irgendwann zu Schlüsselmomenten, welche sich richtig anfühlten. 

Ich war von all den Erlebnissen so sehr angetan, dass für mich die Entscheidung gefallen war: ich möchte dieser schönen Aufgabe auf meinem zweiten Bildungsweg professionell nachgehen. 

Ich absolvierte von 2015 bis 2018 die schulische Vollzeitausbildung in der Freien Berufsbildenden Schule Dresden auf der Espenstraße, da mir die TSA Bildung und Soziales gGmbH bereits vertraut war.

Ich führte mehrere Praktika in den Kitas LOWI und Grunaer Kinderwelt durch. Im Zuge der Ausbildung habe ich weitere Kitas kennengelernt: Kita Hölderlinstraße, Kita Biopolis und die Kita Bergfelderweg.

In allen Kitas traf ich stets auf professionelle, aufgeschlossene, zugewandte und offene Kolleg:innen. 2018, nach meinem Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin, arbeitete ich festangestellt in der Kita Grunaer Kinderwelt und seit 2020 in der Kita Schilfweg. 

Darüber hinaus werde ich meine heilpädagogische Zusatzqualifikation (Institut 3L Dresden) im Dezember 2022 beenden, um mich weiterzuentwickeln und ALLEN Kindern in ihrer Vielfalt und in ihrer Individualität unterstützen zu können. 

 

Was ist mir im Zusammensein mit den Kindern besonders wichtig? 

 

Jedes Kind trägt Neugier, Begeisterung und Entdeckerfreude in sich und erlebt seine Welt auf ganz individuelle Weise. 

Ihnen hierbei eine wertschätzende, achtsame und liebevolle Ansprechpartnerin sein zu dürfen, welche ALLEN Kindern bedingungslos zur Seite steht, sie ermutigt und inspiriert, erfüllt mich von ganzem Herzen. 

Somit nimmt für mich das Wohlbefinden jedes einzelnen Kindes einen hohen Stellenwert in meiner pädagogischen Arbeit ein. 

Kindern, Eltern und Kolleg:innen  gegenüber in hohem Maße empathisch und zugewandt zu sein, Lust an Sprache und (nonverbaler) Kommunikation zu haben, zuhören zu können, die Geschichten der Kinder zu lieben und Kindern mit emotionaler Kompetenz zu begegnen, wird mir stets ein besonderes Anliegen bleiben.  

 

Ich bin froh, diesen spannenden Weg gegangen zu sein, welcher mich jeden Tag auf´s Neue erfüllt. Ich hoffe, ich konnte Euch mit meiner Vita inspirieren

29.07.2022 - Partizipation von Kindern – gelebte Realität in der Kita Bergfelderweg

Die Beteiligung der Kinder an allen Dingen, die ihren Kitaalltag betreffen, ist dem Kindergarten Bergfelderweg ein Grundbedürfnis und spiegelt die pädagogische Grundhaltung sowie unser Bild vom Kind wider.

 

Warum ist dies wichtig?

 

Wir Pädagoginnen und Pädagogen stärken damit das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Kinder. Sie erfahren, dass wir jedes Kind mit seinen Gedanken und Bedürfnissen als eigenständige individuelle Persönlichkeit ernst nehmen und hören sowie ihm Aufmerksamkeit, Achtung und Wertschätzung schenken. Die Kinder lernen durch ihre aktive Beteiligung ihre Sichtweisen, Meinungen und Ideen zu äußern, ihren Standpunkt darzulegen und zu vertreten, aber auch andere Meinungen zu verstehen und Kompromisse zu schließen. Werden Kinder beteiligt, können sie beispielsweise gemeinsam getroffene Entscheidungen oder Kompromisse besser verstehen, akzeptieren und vertreten sie.

 

Woran werden die Kinder beteiligt? Was können sie selbst entscheiden?

 

  • Unsere Kita Bergfelderweg ist die Kita der Kinder. Die Kinder können ihren Tag in hohem Maße selbstbestimmt gestalten. Wir Pädagoginnen und Pädagogen stehen ihnen dabei natürlich jederzeit begleitend zur Seite und unterstützen sie, wenn sie dies je nach Entwicklungsstand benötigen. Klare Regeln und Strukturen bieten den dafür notwendigen Rahmen und schaffen Orientierung und Sicherheit.
  • Die Kinder unserer Kita entscheiden selbständig, in welchen Räumen und dazu gehört auch das Außengelände sie sich aufhalten und beschäftigen wollen. Sie signalisieren uns, wenn sie z.B. rausgehen und der Garten geöffnet werden soll.
  • Sie wählen sich ihr Spielthema, ihr Spielmaterial und ihre Spielpartner frei aus und entscheiden, wo und wie lange sie ihren Aktivitäten nachgehen möchten.
  • Innerhalb der vorgegebenen Zeitintervalle bei den Mahlzeiten entscheiden sie, wann und mit welchen Freunden und Freundinnen sie essen gehen möchten. Am Buffet haben sie dann die Möglichkeit zu entscheiden, was und wie viel sie essen möchten und können sich ihr Essen und Trinken selbständig nehmen.
  • Weiterhin haben die Kinder die Möglichkeit, Ideen und Themen einzubringen, über die sie mehr erfahren möchten oder mit denen sie sich intensiver beschäftigen wollen. Wir Pädagoginnen und Pädagogen erfahren dies durch gezielte Beobachtungen und genaues Hinhören beim Erzählen der Kinder. Indem wir echtes Interesse daran zeigen, womit sich Kinder beschäftigen und was sie z.B. sammeln oder von zu Hause mitbringen, ergeben sich daraus viele weitere Aktionen oder Angebote. So ist aktuell beispielsweise ein Englischprojekt in unserer Kita entstanden. Ein paar Kinder hatten mitbekommen, dass eine Pädagogin Englisch spricht und hatten gleich Interesse daran, ebenfalls Englisch zu lernen. Ausgerüstet mit Kameras zogen sie durch die Kita und fotografierten all die spannenden Dinge, die sie gern auf Englisch kennenlernen wollten. Inzwischen ist die kleine Englisch-AG ein Selbstläufer geworden. Es wurde u.a. schon in unserer Kinderküche gebacken und die Zutaten und bunten Farben des Papageienkuchen wurden auf Englisch benannt. Inzwischen hat sich die Fotoaktion auch auf Orte außerhalb der Kita ausgeweitet. Mal sehen, wie es weitergeht?
  • Wünsche, Sorgen, Ideen und Anregungen können die Kinder aber auch aufmalen oder von den Pädagog:innen oder ihren Eltern aufschreiben lassen und in unserem „Kinderbriefkasten“, einem selbst gebastelten Sorgenfresser einstecken. Dieser wird regelmäßig aller 2 Wochen von unserem Kinderrat geleert und anschließend werden die Anliegen sorgfältig bearbeitet.
  • So werden z.B. die Aktivitäten und Essenswünsche bei Festen und Höhepunkten demokratisch durch Abstimmung ausgesucht, es wird über Neuanschaffungen diskutiert, Prioritäten werden gesetzt und es wird gemeinsam entschieden, was gekauft werden soll. Anschließend werden die ausgewählten Materialien in Katalogen oder im Internet mit Unterstützung der Kitaleitung bestellt. Auch Dinge, die noch nicht so gut im Alltag laufen, werden gemeinsam besprochen und es wird nach Verbesserungsvorschlägen und Handlungsalternativen gesucht.

 

Wie reflektieren wir uns?

 

  • Dafür nutzen wir unsere regelmäßigen Teamsitzungen, aber auch im Alltag ist ein ehrliches fachliches Feedback unter den Pädagoginnen und Pädagogen erlebbar.

 

Wenn es um die Einschätzung der Beteiligung der Kinder geht, sind auch hier die Reaktionen und Aussagen der Kinder die besten Rückmeldungen, die wir bekommen können. Neben dem schon genannten Kinderbriefkasten und den regelmäßigen Kinderratssitzungen nutzen wir für das Feedback der Kinder auch unsere Kinderbefragung, die aller 2 Jahre ansteht. Die nächste findet im Herbst diesen Jahres statt und darüber werden wir gern wieder an dieser Stelle berichten.

 

 

 

29.07.2022 - Interview mit Martina Baustian, Erzieherin im Kiga Vieselbach

Martina arbeitet im Kindergarten Vieselbach und stellt sich gern folgenden Fragen:

 

Erzieher:in – Beruf oder Berufung?

 

Erzieher:in sein ist natürlich viel mehr als ein Job. Berufung im Sinne von Bestimmung ist es jedoch nicht immer, schließlich macht uns ja als Mensch viel mehr aus als unsere Arbeit. Das ist auch gut so, hinterlassen wir doch gerade mit unseren eigenen, unterschiedlichen sozialen Hintergründen Eindrücke und Inspirationen im Leben der Kinder. Wir arbeiten sozusagen an der Basis der Gesellschaft.

Nein, ich wollte nicht schon immer Erzieherin werden, sondern habe in meiner Jugend auch in ganz unterschiedliche Bereiche „hineingeschnuppert“. Zum Erzieher:innenberuf bin ich eher zufällig gekommen und aus gutem Grund dabei geblieben.

Ich mag es, mich auch mal in eine Richtung tragen zu lassen und schließlich mit meinem eigenen Weg glücklich zu sein. Wenn ich es mir richtig überlege, war die Berufswahl in diesem Sinn vielleicht doch eine Bestimmung?

 

Welche Höhepunkte bringt Dir Dein beruflicher Alltag?

 

Ein Kinderlachen zu hören, lässt mich schon gut in den Tag starten. Die Kreativität und den Einfallsreichtum der Kinder zu erleben, empfinde ich als Bereicherung. Ebenso schön ist es, immer wieder zu hören, mit wie viel Lebensweisheit sich schon Kinder äußern können. In solchen Momenten bin ich selbst zum Teil sprachlos.

 

Wie hat sich die Rolle der Erzieher:in während Deiner beruflichen Laufbahn verändert?

 

Veränderung ist immer ein fließender Prozess. Tendenziell war es jedoch zu Beginn meiner Ausbildung vor über 20 Jahren eher so, dass wir immer ein Stück über den Kindern standen, ihnen die Welt erklären sollten und bestimmten, welche Anforderungen sie wann zu erfüllen hatten und welche nicht oder noch nicht.

Heute wird der Kindergartenalltag wesentlich individueller und flexibler gestaltet, Kinder werden als Persönlichkeiten anerkannt.  Wir müssen ihnen nicht die Welt erklären, sondern können uns auch von ihnen inspirieren lassen. Das bringt mir z. B. wesentlich mehr Entspannung, ganz viel Vertrauen in die Kinder und das Gefühl, dass jedes einzelne einen guten Weg gehen wird.

 

Letzten Endes glaube ich, dass sich der Begriff „Erzieher:in“ irgendwann selbst überholen wird und es schon tut. Wir „ziehen“ nicht mehr, bis das Kind unseren willkürlich gesetzten Prioritäten entspricht. Wir ermöglichen, inspirieren, gestalten echte soziale Interaktionen auf Augenhöhe.

 

Was sind Deiner Ansicht nach die wichtigsten Eigenschaften, die gute Erzieher:innen ausmachen?

 

Fachwissen und dessen Anwendung kann und muss man sich aneignen. Doch wir sollten über all diese Fachlichkeit und die vielen pädagogischen Konzepte nicht vergessen, dass Herz und Verstand immer noch das Wichtigste bei unserer Arbeit sind.

 

Was ist Deine Aufgabe als Erzieherin?

 

Wir spielen im Leben der Kinder ohne Zweifel eine große Rolle, dennoch sollten wir uns selbst nicht wichtiger nehmen, als wir es sind. Die Familien spielen besonders im Kindergartenalter die größte Rolle, weshalb wir immer bestrebt sein sollen, auch deren Vertrauen zu gewinnen. Ich glaube, dass wir auch gern Berater:innen und Unterstützer:innen sein können, wenn es die Eltern wünschen.

Ich kann auf meine eigene Biografie bezogen sagen, dass mit den Jahren eine Handvoll Erinnerungen an meine Kindergarten- und Schulzeiten bleibt, die ich mit mir trage. Es sind Erinnerungen an ermunternde Worte, ehrliche Anerkennung und die herzliche Art einzelner Pädagog:innen. Wenn ich nun selbst den Kindern ein paar solcher Schätze in die Hand geben kann, habe ich, denke ich, meine wichtigste Mission erfüllt.

 

 

 

27.07.2022 - Besuch vom Oberbürgermeister A. Bausewein in Kita Windischholzhausen

Am Dienstag, 12.07.2022, hatten wir in unserem Kindergarten Windischholzhausen fast "unverhofft" am frühen Nachmittag Besuch von unserem Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Er kam nicht mit leeren Händen, sondern schenkte uns eine tolle neue Gitarre inkl. Tasche.

 

Sie werden sicher fragen: Warum? Hier die Erklärung:

Dr. Friedrich Müller-Desterro, bedeutender Biologe und Zoologe des 19. Jahrhundert, wurde am 31. März 1822 in Windischholzhausen geboren. Aus Anlass seines 200. Geburtstag fand am 31. März 2022 eine kleine Ehrung am Gedenkstein in gleichnamiger Straße in Windischholzhausen statt. Unser Kindergarten, als Haus der kleinen Forscher, hatte ein kleines Programm einstudiert. Leider war das Wetter nicht so freundlich, ein mächtiger Regenguss stürzte vom Himmel und Ronnys Gitarre wurde in Mitleidenschaft gezogen und beschädigt. Dies bekam Hr. Bausewein mit, welcher auch zu den Feierlichkeiten zugegen war und schenkte unserem Kindergarten eine neue Gitarre.

 

Das finden wir super. Nun kann Ronny noch besser seine Kindergartenfreunde mit der Gitarre begleiten und Musik spielen.

Ein riesengroßes Dankeschön an Herrn Bausewein!

 

Im Namen aller kleinen und großen Leute vom Kindergarten Windischholzhausen

Iris Behrens, Leitung

 

 

 

25.07.2022 - "Dafür bist du noch zu klein." Partizipation im Kita-Alltag

Können wir das entscheiden? Wessen Grenzen sind das? Die des Kindes oder die der Erwachsenen?

 

Wir PädagogInnen der Kita Am Steiger sehen uns in erster Linie als „BegleiterInnen der Kinder“.

 

Wir bieten Kindern einen Rahmen und vermitteln ihnen Sicherheit. In diesem Rahmen dürfen sie sich frei bewegen, sich ausprobieren und ihre ganz eigenen Erfahrungen machen. Ohne, dass sie bereits in der Entscheidung, was sie ausprobieren dürfen, eingeschränkt werden. Sicher stoßen sie dabei hin und wieder ganz an Grenzen ihrer Fähigkeiten oder an Grenzen andere im sozialen Miteinander. Doch diese Erfahrungen sind notwendig um erlebte Hindernisse zu überwinden und somit wunderbare Lernerfolge zu erfahren.

 

Wir vertrauen auf ihre Instinkte und Schutzmechanismen und begleiten somit wichtige Erfahrungen wie z.B. was gelingt mir schon oder wobei benötige ich noch Hilfe.

Geben wir dem Kind nicht die Möglichkeit z.B. aufs Baumhaus zu klettern, wird es nicht erfahren, ob es das schon schafft oder noch nicht. Wir bieten Hilfestellungen, Impulse und fördern ebenso das gemeinsame Lösen kniffliger Gegebenheiten im kindlichen Alltag. Selbstwirksamkeit und Resilienz packen wir gemeinsam in den kindlichen Koffer fürs Leben.

 

 

 

21.07.2022 - Mitarbeiter:innenfachtag zum Thema: "Kinderschutz geht uns allen an"

Der diesjährige Mitarbeiter:innenfachtag ist vorbei – aber nicht vom Tisch ist das Thema der Tagung: „Kinderschutz (in den Einrichtungen) geht uns alle an!“

 

Kinderschutz beginnt im Alltag und geht jeden etwas an. Darum ist es wichtig, dafür zu sensibilisieren und eine offene Kommunikation zu fördern.

 

Rund 150 Mitarbeitende aus den Thüringer Einrichtungen der TSA Bildung und Soziales folgten der Einladung und durchliefen einen aufschlussreichen Tag. Nach der Eröffnungsansprache durch die Geschäftsführung übernahm Frau Prof. Dr. Barbara Wolf von der Hochschule Mittweida das Wort und informierte und inspirierte mit ihrem lebendigen Vortrag zum Kinderschutz und zur Implementierung von Kinderschutzkonzepten. In anschließenden Workshops war für alle Teilnehmenden Zeit zum Austausch und Erörterung von Fragen, die im abschließenden Plenum von Frau Prof. Dr. Wolf aufgearbeitet wurden.

 

Am Tagesende blickten die Teilnehmer:innen auf eine bereichernde Tagung zurück. Sie lernten verschiedene Methodiken und Konzepte zum Kinderschutz kennen, erhielten Einblicke zu Ursachen, Umgang und Folgen von Betroffenen und wurden noch einmal für die Wichtigkeit des Themas Kinderschutz repetiert.

 

Danke an alle Teilnehmer:innen aus den Thüringer Kindergärten, der FBS Jena und den Sozialen Diensten der TSA für diesen wichtigen und wertvollen Tag.

 

 

 

05.07.2022 - Interview mit Manolis Papadopoulis, Pädagoge in der Kita LOWI

Hallo, ich bin Manolis und möchte euch von meinem Weg in die Kita LOWI erzählen.

 

So bin ich Pädagoge im Elementarbereich geworden …

Ich bin auf Kreta geboren und bin nach meinem Magisterstudium Philologie in Lecce (Italien) wieder zurück in die Heimat. Dort habe ich Geschichte, Latein und Altgriechisch an einem privaten Nachhilfeinstitut unterrichtet. Ich habe meine Frau kennengelernt und eine Familie gegründet. 2012 zog es uns als Familie in die Heimat meiner Frau nach Deutschland. Ich hatte keinerlei Deutschkenntnisse und besuchte einen dreimonatigen Deutschkurs für Menschen mit Migrationshintergrund. In dieser Zeit erfuhr ich von Kindertageseinrichtungen und deren pädagogischen Konzept in Dresden. Um mit Kindern arbeiten zu können, bewarb ich mich bei der TSA Bildung und Soziales. Zunächst war ich Praktikant in der Dresdener Kita Hölderlinstraße. Danach hatte ich die Möglichkeit eine berufsbegleitende Ausbildung an unserer Freien Berufsbildenden Schule Dresden auf der Espenstraße aufzunehmen und gleichzeitig die Kita LOWI mit aufzubauen. In dieser Zeit habe ich mir viele Kenntnisse angeeignet und praktische Erfahrungen gesammelt. Seit 2017 bin ich dort nunmehr als Pädagoge im Kindergartenbereich tätig.

 

Ich nehme Bedürfnisse der Kinder wahr und berücksichtige die Interessen der Kinder, damit …

sich alle Kinder selbstbestimmt entwickeln können. Ich nehme sie mit ihren Fragen, Wünschen aber auch Sorgen und Unsicherheiten ernst. Wir haben im Kita-Alltag viel Spaß zusammen und unsere Kinder lernen dabei so viel. Dabei ist mir die Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag besonders wichtig. Es gibt so viele Situationen, in denen uns die Kinder zeigen wollen, was sie schon alles können. Ich bringe zusätzlich meine kulturellen Erfahrungen und meine Muttersprache mit ein.

 

Deshalb bereitet mir die Arbeit mit Kindern viel Freude …

von Anfang an spüre ich ein großes Vertrauen, welches die Kinder mir entgegenbringen. Wenn sie gern in die Kita kommen und ich sehe, dass die Kinder in ihrem Spiel glücklich sind, dann macht mich das sehr froh. Kinder zu beobachten, wie sie ihre jeweiligen Entwicklungsphasen durchleben, ist sehr befriedigend in meiner Arbeit. Kinder sind offen und ehrlich im Umgang miteinander, untereinander und gegenüber uns Erwachsenen. Sie dabei zu begleiten und zu unterstützen ist mir eine Herzensangelegenheit. Besonders gern spiele ich mit den Mädchen und Jungen Fußball. Der jährliche TSA-Fußball-Cup ist dabei ein Höhepunkt, wo ich mich als Trainer des LOWI-Teams „Die Leoparden“ einbringe.

 

Aktuell beschäftigt mich das Thema „Geschlechtervielfalt in der Kita“, damit …

alle Kinder ihre eigene Identität geschlechtsneutral entwickeln, geschlechtssensible Umgangsformen und Geschlechtervielfalt bei Menschen, vorhandenen Materialien und der Ausstattung von Räumen erleben können.

 

Habt ihr Lust als Welt-Entdecker gemeinsam mit Kindern den Alltag in einer Kita zu erleben, sie zu begleiten und tolle Erfahrungen zu teilen? Dann macht es wie ich und kommt in unsere Teams der TSA-Kitas am Standort Bannewitz und Dresden.

 

 

 

30.06.2022 - Forschertag 2022 im Kindergarten Windischholzhausen

Unter dem Motto „Geheimnisvolles Erdreich – die Welt unter unseren Füßen“ sind unsere Kleinen und Großen aus dem Kindergarten Windischholzhausen für den diesjährigen Forschertag auf Entdeckungsreise gegangen.
Bereits Anfang Mai planten wir, gemeinsam mit den Kindern, unser Vorgehen für die kommenden Wochen und entschieden zusammen, welche Themen und Fragestellungen wir intensiver untersuchen wollten.
Der Startschuss erfolgte beim nächstfolgenden Waldtag. Ausgestattet mit einem Boden-Entdecker-Rucksack, den der Kindergarten erst vor kurzem per Ausschreibung gewonnen hatte, machten sich die Kinder auf die Suche nach den verschiedenen Oberflächenarten und konnten relativ schnell Wald-, Wiesen- und Asphaltböden in der nahen Umgebung ausfindig machen.


Nun galt es, mit den passenden Geräten die Geheimnisse unter der Oberfläche zu erkunden und zu klären, was sich in der Tiefe der Böden alles finden ließe. Keine Sorge, mangels Presslufthämmer sind die asphaltierten Flächen im Erfurter Südosten erhalten geblieben. Abseits der Straßen und Pflastersteine entdeckten die jungen Forscher und Forscherinnen jedoch Wurzeln, eine Vielzahl von Insekten und Regenwürmern sowie eine riesige Menge von Erde. Viel, viel Erde! Alle Entdeckungen wurden natürlich bestaunt, detailliert besprochen und für den Forschertag dokumentiert.
In der Auswertung des Waldtages wurden nicht nur Rätsel gelöst, sondern auch neue Fragen von den Kindern aufgeworfen:

 

  • Können Käfer miteinander sprechen?
  • Wie verabreden sich denn Ameisen zum gemeinsamen Wandern über den Waldboden?
  • Machen Regenwürmer eigentlich Geräusche?

 

Daher folgten in den kommenden Tagen und Wochen weitere konkrete Experimentierstunden. Die Forschergruppe bekam nach und nach Antworten auf die kniffligsten Fragen rund um die Geheimnisse des Erdreiches und es war eine Freude für die pädagogischen Fachkräfte und Eltern, mitzuerleben, mit welcher Begeisterung selbst die Kleinsten zu Werke gingen.
So war es kaum verwunderlich, dass im Juni innerhalb einer Woche:

 

  • ein Ameisen-Terrarium geplant und angelegt
  • Fossilien und Dinosaurierknochen zum Verwechseln realistisch mit Salzteig hergestellt und
  • der Aufbau eines Komposthaufens genauestens unter die Lupe genommen wurde.

 

Mit Stolz haben die Kleinen und Großen zum abschließenden Forschertag die Ergebnisse nicht nur besprochen, sondern auch künstlerisch zu Papier gebracht. So bleiben diese für die nächsten Forschergenerationen sichtbar und können Grundlage für die eigenen folgenden Forschungsaktionen sein.

 

Übrigens, eine Aktion ist bereits fest in Windischholzhausen eingeplant. Die Kinder werden das spannende Thema Kompostierung vom Forschertag in die Tat umsetzen und einen eigenen Kompost anlegen. So werden einige Geheimnisse des Erdreiches zukünftig im Außengelände des Kindergartens sichtbar und vielleicht hört man demnächst dort die Regenwürmer husten.

 

 

27.06.2022 - Abschlusswanderung mit Esel des Waldkindergarten Wogau

Für die Abschlusswanderung mit den Schulanfänger:innen hatte der Waldkinderkarten Wogau in diesem Jahr zwei besondere Wandergäste eingeladen - Esel Moritz und Esel Rosalie von Treibholzreisen Golmsdorf. Mit dem Bus ging es erst nach Golmsdorf/Beutnitz von wo aus die Kinder mit den Eseln zur Kunitzburg über das Hufeisen Jenzig zurück in den Waldkindergarten Wogau wanderten.

 

Wir hoffen, die Eselwanderung bleibt allen Schulanfänger:innen in besonderer Erinnerung.

 

24.06.2022 - Grunaer Kinderwelt: eine Struktur in der offenen Arbeit entwickelt sich weiter

Um den Übergang der Krippenkinder besser zu begleiten, sind die Schnuppertage in der Teamarbeit 2021 entstanden. Die größeren Krippenkinder haben an verschiedenen Tagen, bevor es zum Übergang in den Kindergarten kommt, die Möglichkeit an den Schnuppertagen den Bereich mit einem/ einer festen Bezugspädagog:in zu erkunden. So lernen die Kinder die verschiedenen Funktionsräume und die Tagesstrukturen kennen. In der Praxis konnte man beobachten, dass die Schnuppertage von den Kindern gut angenommen wurden und sie sich viel selbständiger und selbsttätiger im Kindergarten bewegen. Eine zweiwöchige Eingewöhnung der Kinder war somit nicht mehr nötig.

 

Weiterbildungstag 2022 im Zeichen der Weiterentwicklung und Öffnung unserer Strukturen

Brauchen Kinder in der gesamten Zeit von der Krippe bis zum Schulanfang den gleichen Bezugspädagog:innen??? Dieser Frage ging das Team der Grunaer Kinderwelt nach, unter Berücksichtigung der Strukturen im Kindergarten mit Blick auf die stattgefundenen Schnuppertage.
Flexibilität in der Personalplanung und der Ausbau der Beziehungsgestaltung waren entscheidende Punkte, die in diesen Prozess eingeflossen sind und von den Teammitgliedern berücksichtigt und evaluiert wurden. Aus dem Ergebnis der Facharbeit einer Berufsbegleiterin der Einrichtung von Mai 2021 ging hervor: „Es spielt keine Rolle, wie oft man mit den Kindern in den Austausch geht, sondern wie diese Interaktionen von den einzelnen Pädagog:innen gestaltet werden. Die eigene pädagogische Grundhaltung und der Blick auf das Kind unter Berücksichtigung der Kindergruppe sind dabei entscheidend, um Übergänge und Bindungsbeziehungen effektiv entstehen und begleiten zu können.“1 

 

Im Austausch des Weiterbildungstages ging hervor, dass der Garten der Kita dabei eine große Ressource darstellt, da dass ein Bereich ist, in dem sich alle Mitglieder der Einrichtung jeden Tag auf vielfältige Art begegnen. Pädagogische Angebote oder der Austausch und die Zusammenarbeit in beiden Bereichen, Kindergarten und Krippe ist möglich und wird vom gesamten Team als wichtige Substanz der Beziehungsgestaltung wahrgenommen.

 

Diese Erkenntnisse sollen in der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung ausgebaut und angewendet werden. So werden verschiedene Angebote altersgemischt geplant und allen Krippenkindern und Kindergartenkindern die Möglichkeit gegeben diese individuell wahrzunehmen. Die Teammitglieder der Krippe nutzen die Räumlichkeiten des Kindergartens, um die Beziehungsgestaltung und um den Ausbau der Schnuppertage im gesamten Jahr weiter voranzutreiben. So haben alle Beteiligten die Möglichkeit im gesamten Tagesverlauf ihren Bedürfnissen, den Ausbau der Beziehungsentwicklung, das Erkunden der eigenen Lernumgebung oder der Festigung der Teamstabilität durch einen Austausch im gesamten Haus nachzukommen.

 

1Bamberg, Nicole/ Facharbeit (2021): Von der Krippe bis zum Schulanfang benötigen Kinder immer den gleichen Bezugserzieher?/ S.21.

21.06.2022 - Wir leben gesund mit Sebastian Kneipp

„... erst als man den Zustand ihrer Seele kannte und da Ordnung hineinbrachte, ging es mit den körperlichen Leiden auch besser. Sie bekamen mehr Ruhe und Zufriedenheit, kurz, sie fühlten sich besser.“
(Sebastian Kneipp)

 

Seit Januar 2013 ist der Kindergarten Kinderwelt in Erfurt eine zertifizierte Kneipp Einrichtung und lebt dieses Konzept tagtäglich auf verschiedenste Art und Weise.

Bereits in der frühen Kindheit werden die Weichen für die Gesunderhaltung gestellt. Prävention ist eine unverzichtbare, gesamtgesellschaftliche und gesundheits-politische Aufgabe.

Deshalb gilt: Umso zeitiger mit Prävention begonnen wird, umso höher liegen die Chancen für den Erfolg. Die Rahmenbedingungen der Kinder haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Jedes Kind ist täglich Stressfaktoren ausgesetzt, das Bewegungsverhalten sowie die Ernährungsweisen haben sich ebenfalls enorm verändert.

Uns ist es wichtig, Kindern ein breites Feld an Bewegungs-, Körper-, und Sinneserfahrungen anzubieten, sie neugierig zu machen. Was bewirkt Wasser? Welche Kräuter schmecken? Wie gut tut eine Rückenmassage? All das dürfen Kinder selbst herausfinden, genießen oder ablehnen.

Unser Ziel ist es, rechtzeitig eine Basis für ein langfristiges, gesundes Leben zu schaffen. Kinder sind offen und neugierig, sie sind noch nicht „eingefahren“. Deshalb kann frühzeitige Gesundheitserziehung Erfolge versprechen.


Wasser


Wassertreten, einen Knie- oder Oberschenkelguss aber auch warme Fußbäder, wenn es draußen bitterkalt ist, sind für Kinder „wahre Erlebnisse“. Dabei erkennen wir die „Zeichen“ der Kinder: „Heute juhu und morgen pu …“. Auch das ist „erlaubt“.             


Ordnung


Kinder sind tagtäglich unzähligen Reizen ausgesetzt. Sie entdecken ihre Welt neu, erforschen und erkunden sie und nehmen viele Eindrücke wahr. Es ist wichtig, eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu schaffen. Unser Körper braucht Ruhephasen, um das Erlebte verarbeiten zu können und neue Energie zu tanken.


Bewegung


Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, der bereits am Morgen mit dem Aufwachen beginnt. „Hallo Welt, ich bin da …! Genau!“

Unsere Kita ist der Ort für Bewegung. Räume mit viel Platz. Einem Turnraum, der ganztägig geöffnet ist. Einem Garten, der zum Entdecken, Verstecken und Lust auf Spiel einlädt.


Heilpflanzen


Heilpflanzen spielen in Kombination oder als Ergänzung zum Wasserheilverfahren in der Kneipp Gesundheitslehre eine bedeutende Rolle. In unserer Kita gibt es mehrmals wöchentlich Kräutertee, wir pflegen Kräuterbeete und stellen daraus Verschiedenes wie Tee, Aufstriche, Pesto etc. her. Außerdem treffen wir uns in regelmäßigen Abständen zu entspannten Teestunden mit selbstgemachtem Tee, gemütlichem Licht und schönen Geschichten.


Ernährung


„Lasst das Natürliche so natürlich wie möglich. Die Zubereitung der Speisen soll einfach und ungekünstelt sein. Je näher sie dem zustande kommen, in welchem sie von der Natur geboten werden, desto gesünder sind sie.“

(Sebastian Kneipp)

 

06.06.2022 - Interview mit Andrej Kühnel, Auszubildender in der Kita Biopolis

Andrej ist seit 2021 in der Kita Biopolis in Dresden tätig. Er absolviert berufsbegleitend die Ausbildung zum Erzieher an der TSA Schule und parallel dazu arbeitet er im Kindergarten. Im Inteview erfahrt ihr mehr über seine bisherige berufliche Laufbahn und wie es ihm gelingt Beruf, Ausbildung und seine Familie unter einem Hut zu bringen.

 

Wie bist du zur TSA gekommen?

 

Ich habe 15 Jahre bei Rewe als Einzelhandelskaufmann gearbeitet. Ich habe schon vor ein paar Jahren bemerkt, dass ich in die soziale Richtung gehen möchte. Es war damals aber nicht so einfach, da es nicht so viele Möglichkeiten gab. Durch eineehemalige Arbeitskollegin beiRewe, die eine Erzieherausbildung selbst angefangen hatte, habe ich mich motiviert gefühlt den Wechsel zu vollziehen. Ich habe angefangen nach berufsbegleitenden Ausbildungen zum Erzieher zu suchen. Ich erinnere mich noch wie ich verschiedene Schulen angeschrieben und angerufen habe. Ich bekam dann nur Absagen, weil es durch Corona keine berufsbegleitenden Klassen gab. Ich war froh als die FBS Dresden mich dann in Kürze kontaktiert hat. Das war die einzigste Schule, die zugesagt hatte und die zugleich auch freie Plätze für berufsbegleitende Auszubildende in der Kindertageseinrichtung hatte. In einem persönlichen Gespräch mit Herrn Gneuß wurde mit mir besprochen, dass ich in der Kita Biopolis meine berufsbegleitende Ausbildung absolvien kann. Beim Schnuppertag habe ich mir einenEinblick im Kita-Alltag verschafft und die zukünftigen Kolleg:innen kennengelernt. Ich habe mich in Biopolis gleich wohl gefühlt, da jede meiner Frage beantwortet wurde.

 

Wie schaffst du es deine Familie mit zwei Kindern, die Ausbildung und den Beruf unter einem Hut zu bekommen?

 

Wichtig war die Absprache mit meiner Frau. Wir haben lange geredet und uns beide überlegt, ob wir es schaffen. Die FBS Dresden besitzt den Vorteil, dass man nur einen Tag Schule hat, dadurch kann man mehr Tage in der Einrichtung sein, was auch bedeutet, dass man mehr Stunden arbeiten gehen kann. Das finde ich gut, weil man trotz des Studiums noch Geld verdienen und sein Leben gut gestalten kann.

Wenn beide Partner arbeitstätig sind erfordert es viel Kommunikation und Absprachen miteinander, was wir auch tun.

Meine älteste Tochter geht ins Gymnasium und unter der Woche verbringt sie nachmittags viel Zeit beim Lernen. Am Wochenende dafür unternehmen wir ganz viel zusammen mit den Kindern und sie bekommen ein schönes Wochenende vollgepackt. Ich bereite mich auf mein Studium vor und lerne meistens Abends, wenn beide Kinder im Bett sind.

 

Was motiviert dich bei deiner Arbeit als Erzieher?

 

Die Herausforderung Neues bei den Kindern zu entdecken, wie weit und wie schnell sie ihre Entwicklung machen. Es gibt manche Kinder, wo ich sage vor zwei und drei Wochen hätte ich nicht gedacht, dass sie da stehen, wo sie jetzt sind und dass sie das selbstverständlich machen, was sie jetzt schon können. Und allgemein finde ich es schön, mit den Kindern zu arbeiten, weil sie so viel uns zurück geben. Sie freuen sich auf uns, begrüßen und lächeln uns an. Das motiviert mich, das bleibt bei mir im Kopf und damit komme ich gerne zur Arbeit.

 

Was gefällt dir in deinem neuen Beruf als Erzieher?

 

Die Vielfältigkeit. Man kann mit den Kindern so viel Neues endecken und unternehmen. Jeder Tag ist unterschiedlich und es wird nie langweilig.

 

Welche Kompetenzen braucht man um den Erzieherberuf auszuüben? Sollte man eine Pädagogische Grundhaltung haben bevor man diesen Beruf ausübt?

 

Auf alle Fälle ja. Man muss sich vorher mit dem Beruf auseinandersetzen und selber wissen, ob es mein Beruf ist und das was ich gerne machen möchte. Es gibt den Stereotypen,dass die Erzieher:innen nur den ganzen Tag nichts anders machen als nur auf die Kinder aufzupassen und herrumzusitzen. Wir wollen aber den Kindern ein Stück weit Bildung und Entwicklung mitgeben und einen Weg für das Kind finden, welches es braucht. Man sollte auf jeden Fall ein dickes Fell haben, um bei bestimmten Situationen ruhig und geduldig zu bleiben.

 

Hat die Ausbildung und die Arbeit deine Erwartungen getroffen?

 

Bis jetzt ja. Ich bin sehr zufrieden, so wie es jetzt läuft.

 

Wo siehst du dich in 5 Jahren?

 

Mit einem guten Abschluss und viel Erfahrung, die mich im Leben weiterbringen.

Ich habe noch keine großen Pläne. Manche sagen jetzt schon, dass sie in die Leitungsposition möchten. Ich möchte erstmal viele Erfahrungen sammeln und die Zeit, die ich jetzt hier habe mit den Kindern genießen.

 

 

 

 

 

 

27.05.2022 - Interview mit Ines Lindner, Rhytmikpädagogin in der Kita Burgweg

Ines Lindner, ausgebildete Rhythmikpädagogin und Genussbotschafterin, ist seit 1981 im Kindergarten Burgweg in Jena tätig. Ihre Erfahrungen aus 41 Jahren pädagogischer Arbeit, was für sie die Arbeit mit Kindern so besonders macht und was sie zukünftigen pädagogischen Fachkräften mit auf den Weg geben möchte, können Sie im nachfolgenden Interview nachlesen:

 

Wie gestaltete sich dein Start in dem Berufsfeld als Erzieherin?

 

Seit 41 Jahren arbeite ich hier, im Kindergarten „Burgweg“. Als ich mit 19 Jahren frisch von der Fachschule angefangen habe, wurde mir vom ersten Tag an die Verantwortung für 19 dreijährige Kinder übertragen – eine große Aufgabe, die mir viel Erfahrung gebracht hat und mir gezeigt hat, dass jeder Tag eine neue Herausforderung mit neuen Ideen ist. Zu dieser Zeit spielte eine Eingewöhnungszeit zum Beispiel noch nicht so eine große Rolle wie heute.

 

Was macht der Beruf der pädagogischen Fachkraft für dich so besonders?

 

Gern habe ich jede Veränderung mitgetragen, welche diese lange Zeit mit sich gebracht hat. Besondere Freude hatte und habe ich beim Kochen und Backen, Musizieren, Singen und Tanzen mit den Kindern. Sogar eine Blockflötengruppe entstand und später haben manche Kinder ein Musikinstrument in der Musikschule gelernt oder sind zum Ballett gegangen. Ich denke, dass man das Interesse der Kinder mit der eigenen Leidenschaft noch mehr befeuern kann und so Kinder wirklich fördert.

Aktuell koche oder backe ich, im Rahmen meiner Verantwortlichkeit als Genussbotschafterin, einmal wöchentlich etwas mit den Kindern. Dabei entdecken die Kinder das Interesse an ausgewogener Ernährung und gesunden Produkten.

Auch die verschiedenen Möglichkeiten sich fachlich weiterzuentwickeln machen den Beruf für mich so besonders. 2001 – 2003 hatte ich die Möglichkeit mich berufsbegleitend zur Rhythmikpädagogin ausbilden zu lassen. Viele schöne Vorführungen mit den Kindern, aber vor allem Spaß am Musizieren mit ihnen, sind daraus entstanden. Außerdem habe ich mehrere Jahre gut besuchte Rhythmikweiterbildungen für andere pädagogische Fachkräfte angeboten und konnte ihnen mein Wissen und meine Leidenschaft weitergeben.

 

Was möchtest du zukünftigen pädagogischen Fachkräften mit auf den Weg geben?

 

Meinen jungen Kollegen gebe ich gern mit auf den Weg: „Sei eine Flamme und keine Funzel!“ Denn Kinder besitzen ein gutes Gespür für gelebte Leidenschaft und können dadurch selbst schnell begeistert werden.Rhythmik zum Beispiel fördert die Kreativität und soziale Kompetenzen.

Zurzeit arbeite ich im Kleinkindbereich und das tägliche Singen und Musizieren hat sich zu einem Ritual entwickelt. Gemeinsames Singen entspannt, schafft Ruhepole, fördert die Sprache sowie die Motorik und ist ein großer Bestandteil der Kindergartenzeit.

Erhaltet euch eure Motivation, denn wir haben den schönsten Beruf der Welt und seid herzlich gegrüßt von Ines Lindner!

 

23.05.2022 - Miteinander ins Gespräch kommen - voneinander lernen - gemeinsam wachsen: Team-Weiterbildungstage bei der TSA einmal anders

Am 12.05.2022 erkundeten die Teams der Kindertageseinrichtungen Am Steiger in Jena sowie der Kita Kinderwelt in Erfurt, insgesamt sechs Kindertagesstätten der TSA Bildung und Soziales gGmbH in Dresden

 

Ziel war es, zu aktuellen pädagogischen Themen in Austausch zu kommen und sich aktiv fachlich weiter zu entwickeln. Somit kamen Pädagog:innen aus jeweils drei verschiedenen Einrichtungen ins Gespräch, "geballte Fachlichkeit!".

 

Schnell zeigte sich, dass es viele Berührungspunkte und ähnliche Themen gibt. Wir, die Teams der Einrichtungen Am Steiger sowie der Kinderwelt, erlebten einen bunten Tag mit vielen interessanten Begegnungen, offenen Pädagog:innen, vielfältigen Eindrücken und AHA Momenten. Vollgepackt mit neuen Ideen und Anregungen, einen motivierten Blick in die Zukunft und der Lust, neue Dinge auszuprobieren, kehrten wir in die eigenen Einrichtungen zurück.

 

Unser Dank geht an Herrn Hagen Gneuss, Leiter für Bildung und Soziales Sachen sowie an die sechs Dresdener Einrichtungen und deren Kolleg:innen, die sich neben ihrer intensiven Arbeit Zeit für uns nahmen und diesen praxisnahen Einblick gewährten. Und vielleicht gibt es ja auch bald einen Gegenbesuch!

 

 

 

12.05.2022 - "Kinder müssen lieb sein." Die pädagogische Sichtweise auf das Thema Regeln und Grenzen im Kindegarten Vollbrachtfinken

„Kinder müssen lieb sein!“ – ein Zitat, welches wir alle noch aus unserer eigenen Kindheit kennen.

Als integrativer Kindergarten ist unser tägliches pädagogisches Arbeiten von Diversität und Vielfalt geprägt. Für uns ist unsere pädagogische Aufgabe als Vorbildfunktion klar definiert. Kinder haben noch nicht das Verständnis über Regeln und Grenzen, wie wir als Erwachsene. Unsere Aufgabe besteht darin Kindern zu zeigen, wie sie lernen mit ihren Gefühlen, wie Angst, Ärger, Frustration, aber auch Freude, umgehen zu können. Hierzu ist es notwendig, dass Kinder soziales Verhalten lernen, eigene Gefühle wahrnehmen und ausdrücken können, sowie eigene Grenzen wahrzunehmen und zu wahren. Für uns als pädagogische Fachkräfte ist es daher wichtig ehrlich und authentisch zu bleiben, Kinder in der Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse und Gefühle zu unterstützen. Das Gefühl von Akzeptanz und das Zuhören sind ein wichtiger Lernprozess. Wir möchten Kindern vermitteln, dass sie ihren eigenen Gefühlen und Empfindungen Ausdruck verleihen dürfen und wir ihnen zur Seite stehen.

 

In unserem Kindergarten Vollbrachtfinken haben Kinder die Möglichkeit sich einen Raum auszusuchen, welcher ihrer momentanen Gefühlswelt am meisten entspricht. Unser Haus verfügt neben einem sehr großen Außengelände, welches Kinder zur körperlichen Betätigung nutzen können, viele Funktionsräume über insgesamt 4 Etagen.  Wir besitzen eine Hochebene, welche die Möglichkeit bietet in Ruhe ein Buch zu lesen, ein Podest, welches für das Aufführen eines Theaterstückes gut geeignet ist und eine Etage, in der unsere Tiere, wie Meerschweinchen, Fische, eine Schnecke und ein Therapiehund, ein zu Hause gefunden haben. Ein besonderes Highlight ist unser Dachgeschoss, welcher neben einem Kreativraum, auch einen Snoozle Raum anbietet. Hier haben Kinder, die Möglichkeit sich jederzeit zurückzuziehen.

 

01.05.2022 - Aus der Kita Spatzennest wird Kita Tümplingsstraße

Zeit für etwas Neues- Ab dem 01.05.2022 trägt unser Kindergarten das pädagogische Profil und den Bezug zum schönen Stadtteil Jena-Ost bereits im Namen.

 

Aus dem Kindergarten Spatzennest wird der Montessori Kindergarten Tümplingsstraße.

 

Erreichbar sind wir ab sofort unter tuemplingprotect@protecttsapostprotect.protectde .

 

27.04.2022 - Interview mit Susanne Zimmermann, Genussbotschafterin in der Kindetagesstätte Hölderlinstraße

Gesunde Ernährung ist in der Kita Hölderlinstraße schon seit vielen Jahren immer wieder ein Thema.

Jedes Jahr aufs Neue wird der Garten der Kita Hölderlinstraße mit den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten bepflanzt und später dann auch wieder abgeerntet. Die Kinder haben dabei große Freude daran die Früchte, die sie selbst angebaut haben auch zu ernten, später zu verarbeiten und dann zu essen.

Da uns gute Ernährungsbildung wichtig ist, lag es Nahe am Projekt  "Ich kann Kochen" der Sarah Wiener Stiftung und der Barmer teilzunehmen. Dieses bildet die pädagogischen Fachkräfte zu Genussbotschafter:innen aus und gibt Ihnen damit Anregungen sowie das Handwerkszeug für die praktische Ernährungsbildung in Kitas und Grundschulen.

Unsere Kollegin Susanne Zimmermann hat an diesem Seminar teilgenommen. Warum und was sie sich mitnehmen konnte erfahren Sie im Interview:

Deshalb habe ich mich für das Seminar zur Genussbotschafter:in entschieden:

Ich habe mich für diese Fortbildung entschieden, um eine Vorstellung zu bekommen, was pädagogisches Kochen beinhaltet. Ich möchte zukünftig unseren Garten und die Ernte noch intensiver mit den Kindern erlebbar machen. Die Weiterbildung hat mich zudem angesprochen, weil sie aus einem Theorie- und Praxisanteil bestand und ich das Thema praktische Ernährungsbildung grundsätzlich sehr interessant fand.

Welche neuen Anregungen konnte ich mir mitnehmen:

Praktische Ernährungsbildung ist sehr umfassend und fängt schon bei der Entstehung/ Herstellung der Lebensmittel an, geht über die Beschaffenheit des Lebensmittels, zur Verarbeitung und letztendlich der Verkostung.

Es muss dabei kein Vier-Gang-Menü sein. Schon ein Butterbrot mit frischen Kräutern (z.B. aus dem eigenen Garten) bietet so viele Möglichkeiten für die praktische Ernährungsbildung.

Außerdem war der theoretische Input über das kindlichn Ernährungs- und Essverhalten sehr interessant und aufschlussreich. Dieser machte deutlich, wie wichtig die eigene Haltung und die Selbstreflexion im Umgang mit Lebensmitteln ist.

Mir wurde dabei auch die Angst genommen, z.B. Kinder mit Messern arbeiten zu lassen. Denn, wenn dies gut vorbereitet ist, dann ist die Verletzungsgefahr minimal.

Was wünschen Sie sich im Nachhinein für Ihre Einrichtung?

Ich selbst bin in der Krippe unserer Einrichtung tätig und ich würde mir eine:n zweite:n Genussbotschafter:in im Kindergarten-Bereich wünschen, welcher ganzheitlich auch mit den älteren Kindern an diesem Thema arbeitet. Außerdem möchte ich unsere Kinderküche mehr nutzen und für die Kinder eine Verbindung zwischen Garten und Kinderküche herstellen.

23.04.2022 - Welttag des Buches: Unseres Lesetipps für Kinder

Welttag des Buches

 

Bücher gehören zum Kita-Alltag der Kinder der Kita am Steiger, wie das Spielen und Entdecken der Welt um sie herum. Durch Bücher wird ihre Fantasie beflügelt, ihre Lachmuskeln trainiert, aber auch Werte des sozialen Miteinander thematisiert. Durch den Zugang zur Literatur wird schon bei den Kleinsten der Grundstein für den späteren „Lesehunger“ gelegt und damit eine Tür zu einer ganz neuen Welt geöffnet.

Gern begeben sich unsere PädagogInnen auf die Suche nach wunderschön illustrierten und thematisch gut aufbereiteten Kinderbüchern.

Hier nur eine kleine Auswahl:

„Zwei Papas für Tango“- Edith Schreiber- Wicke und Carola Holland

„Frida Furchtlos lädt zum Tee“- Danny Baker und Pippa Curnick

„Hey Frosch“- Kes Grey und Jim Field

14.04.2022 - Die TSA Bildung und Soziales gGmbH wünscht Frohe Ostern

Die Osterglocken klingen,

die Osterhasen springen.

Ein Osterei, das liegt im Nest,

wir wünschen Euch ein frohes Fest!

 

Im Kindergarten Burgweg sprang der Osterhase schon fleißig umher und hat viele Leckereien mitgebracht. Ostermuffins im Frühlingsbuffet, Osterbasteleien und ein großes Osternest haben Kinderaugen groß werden lassen.

 

Wir wünschen nun allen Familien sonnenreiche und glückliche Ostertage!

04.04.2022 - Erstinformationen des TMBJS für ausländische Eltern zu Kitas und Schule in Thüringen jetzt online abrufbar

Die Fluchtbewegung aus der Ukraine bringt auch an Thüringens Kindergärten und Schulen große Herausforderungen mit sich. Eine davon ist die Sprachbarriere, vor der neu angekommene Kinder und Jugendliche, aber auch Thüringer Fachkräfte stehen.


Das TMBJS hat eine Broschüre – zunächst digital – veröffentlicht, in der das Thüringer Bildungssystem (Kita & Schule) im Sinne einer Erstinformation in den Sprachen Deutsch, Ukrainisch und Russisch dargestellt wird. Diese können Sie hier abrufen.


Als kleine weitere Unterstützung für die erste Kommunikation mit ukrainischen Kindern und Jugendlichen erstellt das TMBJS gerade ein Glossar mit grundlegenden Begriffen und Redewendungen deutsch/ukrainisch/russisch. Es soll dabei helfen, ukrainische Kinder auch in ihren Muttersprachen wenigstens mit einzelnen Wendungen ansprechen zu können. Gerade in der ersten Zeit ist das hoffentlich hilfreich dabei, das erste Eis zu brechen und pädagogische Hinwendung zu signalisieren.

 

Die Thüringer Kitas sind dazu aufgerufen, sich bei der Zusammenstellung der wichtigsten Redewendungen zu beteiligen.
Gern leisten wir dazu unseren Beitrag.

 

Herzlich willkommen - Добро пожаловать в Тюрингию

30.03.2022 - Mittendrin statt nur dabei: Die Kita LOWI gibt Einblick in die Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag

Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag. Nur eine Floskel in pädagogischen Konzepten oder gelebte Realität in unseren TSA-Kitas?


Durch den fachlichen Austausch in Teamberatungen, kollegialen Fallberatungen und Mitarbeitergesprächen reflektieren wir unseren pädagogischen Alltag mit den Kindern. Dabei hilft uns der Perspektivwechsel bei der Entwicklung eines pädagogischen Grundverständnis, welches den Schwerpunkt „Bedürfnissen von Kindern“ thematisiert und im Blick behält.


Seit diesem Jahr gibt es in unserer Kita LOWI einen Kinderrat. Einen Kinderrat – warum?


Kinder sollen und dürfen in unserer Kita bei wichtigen Fragen mitentscheiden. Sie haben bei uns im Alltag vielfältige Möglichkeiten zum Mitdenken, Mitreden, Mitplanen, Mitentscheiden, Mitgestalten, Mitverantworten. Erste demokratische Prozesse erleben und gestalten sie innerhalb der Kinderkreise in Form von Kinderkonferenzen. Die Ziele, die wir als pädagogische Fachkräfte damit verfolgen, sind sehr vielseitig und reichen von der Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins bis hin zur Förderung der Konfliktfähigkeit und Meinungsfindung, die auch die Kompromissbildung beinhaltet. Kinder lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen und mit ihr umzugehen. Hier vermitteln wir den Kindern spielerisch einen Aspekt zum Themenschwerpunkt „Demokratiebildung“ nach dem Sächsischen Bildungsplan.

 

Wie ist uns das bisher gelungen?

 

Nun haben sich unsere Kinder und Pädagog:innen auf den Weg gemacht, in unserer Kita eine weitere demokratische Beteiligungsform zu etablieren – den Kinderrat. Wir haben uns im Team mit allen Fragen des „Warum?“ und „Wie?“ eines Kinderrates intensiv auseinandergesetzt und starten jetzt das gemeinsame Projekt. Die Kinder wurden in den Kinderkreisen durch Gespräche, Bücher und einen selbstgedrehten Film sensibilisiert und mit den Aufgaben vertraut gemacht, die auf sie zukommen, wenn sie gewählte Kinderrats-Vertreter:innen sind. Dann wurden die Kandidat:innen aufgestellt – alle Kinder, die Lust auf diese Aufgaben haben. Im Vorfeld war unser Kitaleiter zu Gast beim Kinderrat der Kita Bergfelder Weg und konnte somit ebenfalls wertvolle Impulse in die Ideenentwicklung einbringen. Die erstmalige anonyme Wahl erfolgte aus jedem Kinderkreis der Fünf- bis Sechsjährigen und es gab die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter, richtig wie bei den Erwachsenen mit Stimmzettel und Wahlurne.

 

Was können Kinder im Kinderrat erleben?

 

Die gewählten Mädchen und Jungen treffen sich aller vierzehn Tage und bringen dort Ideen, Wünsche, Sorgen, Beschwerden ein, entscheiden mit bei Festen, Ausflügen, Gestaltung der Räume u. v. m. Im Anschluss werden die Ergebnisse und Entscheidungen wieder zu allen Kindern in den eigenen Kinderkreis getragen. Außerdem berichten die Kinder in den Kinderkreisen der jüngeren Kinder darüber, die so die Arbeit des Kinderrates kennenlernen können.

 

Wie verlief das erste Treffen?


Alle Kinder erhielten ihre Urkunde und Glückwünsche zur Wahl. Dann füllten allen ihren Steckbrief aus. Diese Steckbriefe hängen nun an der Wandtafel im Treppenhaus aus. Gemeinsam besuchten wir diesen Ort, wo auch der Kinderbriefkasten hängt. Alle Kinder können nun ihre Wünsche, Sorgen, Hinweise, Beschwerden usw. in den Kinderkreisen besprechen oder einen Zettel einwerfen. Zum Beispiel wurde heute demokratisch abgestimmt und einstimmig beschlossen, dass sich bis zu drei Vorschulkinder bei den Pädagog:innen abmelden und allein zum Spielen in den Garten gehen können. Des Weiteren ärgert es die Kinder, wenn sich an fremdem Eigentum von anderen Kindern und Pädagog:innen vergriffen wird und dass Kinder Süßigkeiten mit in die Kita bringen. Hier möchten die Kinder, dass bitte alle Eltern darauf achten, dass keine Süßigkeiten mitgebracht werden. Ausnahme sollen Kindergeburtstage sein.


Wie geht es weiter?


Den Kindern im Kinderrat stehen ein Pädagoge aus dem Kindergarten und der Kitaleiter zur Seite. Es entsteht ein Fotoprotokoll und alle sind jedes Mal gespannt, welche Anliegen eingebracht werden. Die Kinder sind neugierig und aktiv bei der Kinderratsarbeit. Diesen spannenden Entwicklungsprozess zu beobachten und zu begleiten ist für uns sehr interessant und spannend.


Mehr Informationen zur Kita gibt es hier.

21.03.2022 - Zweiter Tag des offenen Hauses an der FbS Jena findet am 02.04.22 statt

Der Tag des offenen Hauses Anfang des Jahres war für Freie berufsbildende Schule Jena ein voller Erfolg. Die Resonanz der Interessierten war überwältigend. Aufgrund der weiterhin sehr hohen Nachfrage haben nun Anwohner:innen, Interessierte und natürlich Schulabsolvent:innen auf der Suche nach ihrem Wunschausbildungsplatz noch einmal die Möglichkeit, am 02. April 2022 das frisch sanierte und multifunktionale Schulgebäude mit seinem breiten Ausbildungsangebot ken-nenzulernen. Es gelten die aktuell geltenden Hygieneauflagen der Stadt Jena.

 

Neben individuellen Hausführungen, gibt die berufsbildende Schule Einblicke in den praktischen wie theoretischen Unterricht im offenen Schulkonzept zu ihren vielfältigen Ausbildungsgängen. Wie genau sich die einzelnen Angebote im Schulalltag gestalten, können alle Interessierten durch un-sere Auszubilden aus erster Hand erfahren. Sie teilen Ihre Erfahrungen in Ihrer Ausbildung.

 

Fachlehrer:innen informieren über Zugangsvoraussetzungen und bieten persönliche Vorstellungsgespräche an. Neu im Ausbildungsangebot der FbS Jena ist die generalistische und vergütete Ausbildung zur:zum Pflegefachmann/frau. Gern beraten Fachleute aus Theorie und Praxis zu den vielseitigen Einsatzgebieten. Worum geht es genau in dieser neuen Ausbildung? Dies können Schüler:innen selbst herausfinden und im offenen Unterricht mit Lehrkräften und Auszubildenden Lagerungsmöglichkeiten, Hilfsmittel oder Pflegeeinheiten (z.B. ein Säuglingsbad) erproben. Es besteht die ultimative Gelegenheit, mit unseren Kooperationspartnern vor Ort ins Gespräch zu kommen und geeignete Praxisstellen kennenzulernen und zu finden.

 

Fragen zu Praktikumsplätzen – auch kein Problem. Wie wäre es mit einem Praktikum in einer unserer trägereigenen Einrichtungen? Wir beraten dazu gern!
Berufsberatungen zu den sozialen Ausbildungsgängen wie dem Staatlich geprüften Kinderpfleger (m/w/d), Staatlich geprüften Sozialassistenten (m/w/d) oder zum Staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d) werden ebenso angeboten wie Erfahrungsberichte zu Hospitationsabläufen aus der pädagogischen Praxis.

 

Parallel zur Ausbildung informieren wir auch zu den Möglichkeiten des Erwerbs des Realschulabschlusses, der Fachhochschulreife oder dem Bachelor Professional im Sozialwesen - tolle Karrieremöglichkeiten also, die Schüler:innen praxisorientiert an der FBS Jena erhalten können. Wir freu-en uns über einen ereignisreichen Tag und auf viele tolle Gespräche! Komm vorbei und sichere dir deinen Ausbildungsplatz für 2022 – gern auch gleich mit einer aussagekräftigen Bewerbungsmappe!

16.03.2022 - „Aber, du brauchst doch deinen Schlaf.“ und die pädagogische Sichtweise und Umsetzung der Ruhezeit im Kindergarten Burgweg

„Aber, du brauchst doch deinen Schlaf.“  Jede:r von uns kennt solche oder ähnliche Sprüche bzw. das stark diskutierte Thema „Mittagsschlaf“, entweder aus der eigenen Kindheit oder als Erwachsene:r im Umgang mit Kindern. Dabei sind die Meinungen meist von der persönlichen Erfahrung sowie Einstellung geprägt und beeinflussen die entsprechende Argumentation nachhaltig.

 

Fakt ist, dass Schlaf die körperliche und geistige Regeneration ermöglicht und somit ein essentieller Teil des menschlichen Lebens ist. Gerade Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung ausreichend Schlaf. Doch was bedeutet „ausreichend“? Dies lässt sich (leider) nicht verallgemeinern. Jedes Kind verfügt über ein individuelles Gesamtschlafbedürfnis, das sich entsprechend auf den Tagschlaf auswirkt. Hinzu kommen Eigenheiten der inneren Uhr sowie spezifische Einschlafgewohnheiten, welche ihren Teil zur Komplexität des Sachverhalts beitragen.

 

Um den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, gibt es bei uns, im Kindergarten Burgweg, eine sogenannte „Ruhezeit“. So haben Kinder, die sich noch ausruhen bzw. schlafen wollen, nach dem Mittagessen die Möglichkeit zwei entsprechend vorbereitete Räume aufzusuchen, um sich hinzulegen. Von zu Hause mitgebrachte Kissen, Decken und Kuscheltiere helfen beim Einkuscheln in die Betten, während beim Zuhören einer Geschichte oder leiser Musik bereits die ersten Augen zufallen.

 

Für die Kinder, welche sich nicht mehr hinlegen möchten, bieten die Räumlichkeiten der ersten und zweiten Etage entsprechende Beschäftigungsmöglichkeiten. Neben einem optionalen Entspannungsangebot, wie bspw. Vorlesen oder Massagen, bestimmen die Kinder selbst die Gestaltung der Ruhezeit. So setzen sich manche Kinder zum Malen an einen Tisch, andere experimentieren mit Wasser, während im Nebenraum mit Bausteinen gespielt wird. Auch das Bauen von Höhlen aus Matten ist beliebt, aber auch das Anhören von Geschichten aus einer „Tonie-Box“. Die pädagogische Fachkraft achtet dabei auf das Einhalten einer an-gemessenen Lautstärke, um die Ruhe der schlafenden Kinder zu gewährleisten.

 

Mehr Infos zur Einrichtung gibt es auf www.tsa.info/burgweg

14.03.2022 - Interview mit Maria Kilpivaara, Mitarbeiterin in der Kita Bergfelderweg in Dresden

Maria Kilpivaara ist seit 2010 in TSA-Kindertageseinrichtungen in Dresden tätig. Sie startete als Praktikantin und ist seit 2017 fester Bestandteil des Teams in der Kindertagesstätte Bergfelderweg. Mittlerweile ist sie die stellvertretende Leitung in der Kita. Mehr über ihre bisherige berufliche Laufbahn und was sie bewegt, verrät Sie uns in einem Interview.

 

 

Wie bin ich zur TSA gekommen


Eine ehemalige Mitarbeiterin (aktuell im wohlverdienten Ruhestand), nahm mich 2010 in die TSA-Kita Hölderlinstraße zu einem vier wöchigen Praktikum mit. Dies hatte mir so gut gefallen, dass ich im Laufe meiner Ausbildungszeit insgesamt acht Mal Praktika innerhalb der TSA Dresden absolvierte. Ich durfte verschiedene Team- und Veränderungsprozesse, Hausrenovierungen oder die Neueröffnung der TSA Kita Loschwitzer Straße (LOWI) miterleben. In allen Kitas stieß ich auf überaus kompetente, passionierte, hilfsbereite Leiter:innen und Pädagog:innen, von denen ich in meiner persönlichen Weiterentwicklung profitierte. Seit 2017 arbeite ich festangestellt in der Kita Bergfelderweg.

 

Warum ich nach der Elternzeit unbedingt in meine TSA-Kita zurückkehren wollte


Persönlich wollte ich unbedingt in „meine“ TSA-Kita zurück, da ich mich in unserem Haus wohlfühle und es sehr genieße, wieder mit meiner Leiterin und meinen Kolleg:innen zu arbeiten.
Natürlich sind Bezugskinder und die Zusammenarbeit mit Eltern weitere Gründe, warum ich in diese TSA-Kita zurückkehren wollte. Derzeit freue ich mich schon, bekannte Kinder und Eltern wieder begrüßen und auch neue Kinder und Eltern kennenlernen zu dürfen.

 

Worauf ich mich am meisten freue


Am meisten freue ich mich auf Kinder, die unsere Einrichtung neu entdecken und Kinder, die ich noch vor der Elternzeit kenne. Mit ihnen allen möchte ich gern den Kita-Alltag gestalten, ihre Themen und Interessen aufgreifen und begleiten.
Auch an die Zusammenarbeit mit den Teamkolleg:innen und den Eltern, die neue Rolle der stellvertretenden Leitung und das spannende Studium „Kindheitspädagogik“ habe ich positive Erwartungen.

 

Mit der Rückkehr ist auch die neue Aufgabe der stellvertretenden Leitung verbunden. Was sich damit für mich verändert


Für mich ist die Rückkehr mit einer neuen Rolle und wichtigen Aufgaben verbunden - die Rolle als stellvertretende Leitung. Besonders freue ich mich auf die noch engere Zusammenarbeit mit unserer Kitaleitung Frau Kamenka, der Geschäftsleitung sowie den Erfahrungsaustausch mit den anderen Kitas und Bereichen des Trägers. Mit dieser herausfordernden Aufgabe kann ich noch mehr Verantwortung innerhalb der Kita übernehmen und mich noch stärker in die Gestaltung und fachliche Weiterentwicklung der Kita und der TSA insgesamt einbringen.

 

Welche Anforderungen damit verbunden sind und wie die TSA mich dabei unterstützt


Die TSA ermöglicht es mir, mich fachlich weiter zu qualifizieren und ein Studium berufsbegleitend neben meiner Tätigkeit in der Kita zu absolvieren.

 

Was ich in den nächsten 5 Jahren erreichen möchte


Ganz klar wünsche ich mir weiterhin bei der TSA zu arbeiten! In den nächsten 5 Jahren möchte ich erfolgreich den Bachelorstudiengang in Kindheitspädagogik, abgeschlossen haben und Erfahrungen sammeln im Bereich der stellvertretenden Leitung.

 

Wo ich meinen Sohn betreuen lasse, um mich voll und ganz meiner Arbeit widmen zu können


Unser Sohn wird in der benachbarten TSA Einrichtung Kita Schilfweg betreut. Für meinen Mann und mich war es wichtig, eine Einrichtung mit einem Konzept der bedürfnisorientierter Arbeit zu wählen. Auch der inklusive Leitgedanke der TSA war für uns ein Entscheidungsgrund. Durch die bisherige Zusammenarbeit und beispielsweise gemeinsame pädagogische Beratungen zwischen den Häusern Bergfelderweg und Schilfweg kenne ich zudem das Haus und die Pädagog:innen. Dies erleichterte natürlich unsere Entscheidung.

 

 

Wir sind sehr froh, dass wir Frau Kilpivaara schon so lange auf Ihrem Weg als pädagogische Fachkraft begleiten dürfen. Vielen Dank an Maria Kilpivaara für ihre Zeit für dieses Interview!

Mehr zur Kindertagesstätte Bergfelderweg gibt es auf: www.tsa.info/bergfelderweg

09.03.2022 - Interview mit Isabelle Kawczinski, Elternbegleiter:in im Kindergarten Am Steiger in Jena

Frau Kawczinski ist seit vielen Jahren bei uns im Kindergarten Am Steiger als pädagogische Fachkraft tätig. Sie ist ausgebildetete Heilerziehungspflegerin mit 8 Jahren Berufserfahrung. Neben Ihrer Zusatzqualifizierung und Ausbildung „Gewaltfreie Kommunikation“ ist sie in der Einrichtung als qualifizierte Elternbegleiterin tätig.

 

Elternbegleitung und Elternpartnerschaft besitzen im Kindergarten Am Steiger einen hohen Stellenwert. Warum das so ist und was was ihr bei Ihrer Arbeit als Elternbegleiterin besonders am Herzen liegt, erzählt uns Frau Kawczinski in einem kurzen Interview.

 

Was sind ElternbegleiterInnen?

 

  • Elternbegleiter:innen sind „Brückenbauer:innen“

  • Elternbegleiter:innen beraten, unterstützen Eltern in alltäglichen und besonderen Lebenslagen

  • Grundvoraussetzungen = Kommunikation auf Augenhöhe

 

Warum habe ich mich für die Ausbildung entschieden?


Neben der Arbeit mit den Kindern umfasst Elternarbeit einen Großteil meiner Arbeit. Eine gute Elternpartnerschaft ist Grundvoraussetzung für eine gelingende Zusammenarbeit und somit einer optimalen Entwicklung eines jeden Kindes. Elternpartnerschaft bedeutet für mich gemeinsam mit Eltern dazu zu lernen, sich über die Entwicklung des Kindes auszutauschen, gemeinsam bestmögliche Lösungen für das Kind zu finden.
Eltern geben tagtäglich ihren „wichtigsten Schatz“ in unsere Hände, ihr Kind. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, lege ich großen Wert eine wertschätzende Kommunikation, auf regelmäßigen Austausch, Transparenz und Informationsvermittlung, um somit ein Grundvertrauen aufzubauen, die Basis unserer Arbeit.


Welche positiven Auswirkungen hat die Zusatzqualifikation ElternbegleiterIn auf meine Arbeit?


Durch meinen sensibilisierten Blick auf die Elternarbeit ist es mir möglich, zu jeder Zeit Unterstützung für Eltern aber auch PädagogenInnen anzubieten. Tagtäglich gibt es herausfordernde Situationen bei Eltern, Kindern und PädagogenInnen, sei es durch Trennung/ Scheidung, Überlastung durch die Pandemie oder herausfordernde Verhaltensweise bei Kindern etc. Hier unterstütze ich zusätzlich und stehe als Beraterin zur Seite!

 

Wir sagen vielen Dank an Isabelle Kawczinski!

Möchten Sie mehr über den Kindergarten Am Steiger erfahren? Dann besuchen Sie die Kita unter www.tsa.info/am-steiger

14.02.2022 - Tag der offenen Türen an der Freien berufsbildenden Schule Dresden findet am 05.03.22 (3-G) statt

Nachdem bereits 2020 und 2021 Veranstaltungen wie Messen und Tage der offenen Türen nur digital stattfinden konnten, ist die Vorfreude auf den Tag der offenen Türen am 05. März 2022 von 10:00-13:00 Uhr an der Freien berufsbildenden Schule in Dresden besonders groß.


Anwohner:innenn, Interessierten und natürlich Schulabsolvent:innen auf der Suche nach ihrem Wunschausbildungsplatz können so unsere Räumlichkeiten samt Angeboten in den Bereichen Kunst, Musik und Sport präsentiert werden. Neben individuellen Hausführungen gibt die berufsbildende Schule somit auch Einblicke in den alltäglichen praktischen und theoretischen Unterricht. Weiterhin stellen Euch Auszubildende ihre Eindrücke aus dem Schulalltag vor, sodass ihr Informationen aus erster Hand bekommen könnt. Fachlehrer:innen informieren über Zugangsvoraussetzungen und bieten individuelle Beratung an.


Wir beraten Dich zu den Ausbildungsgängen des „Staatlich geprüften Sozialassistenten (m/w/d)“ oder des „Staatlich anerkannten Erziehers (m/w/d)“.
Fragen zu Praktikumsplätzen? - kein Problem, wie wäre es mit einem Praktikum in einer unserer trägereigenen Einrichtungen? Diese stehen als Praxispartner oder Ausbildungseinrichtung gern zur Verfügung!


Wir freuen uns über einen ereignisreichen Tag und auf Dich! Komm vorbei und sichere Dir deinen Ausbildungsplatz für 2022!

 

Mehr Infos zur Freien berufsbildenden Schule gibt es auf: www.fbs-dresden.de

01.02.2022 - TTM Jena spendet zur Einrichtung eines Beratungszimmers der Sozialen Dienste der TSA

01.02.2022, Jena Lobeda - TTM Jena hilft Sozialen Diensten der TSA bei der Renovierung und Modernisierung seiner Räumlichkeiten

TTM Fachmarkt für Boden, Wand und Fenster unterstützt den Fachbereich Soziale Dienste der TSA Bildung und Soziales gGmbH mit Material und Personal in einem finanziellen Rahmen von 1.300,00 EUR und verlegt in deren zukünftigen Beratungsraum einen neuen Fußboden. Bei einem offiziellen Termin überreichte der Marktleiter von TTM Jena, Herr Köhler, den Spendencheck persönlich. „Klient:innen und Mitarbeiter:innen sind einfach nur begeistert.“, sagt André Zacharias, Leiter des Fachbereichs Soziale Dienste.

 

Sozialbenachteiligte Familien sowie Menschen, welche Hilfe für ein gelingendes Leben im eigenen Haushalt finden schon seit Jahren Unterstützung beim 11-köpfigen Team der Sozialen Dienste der TSA.  Die Sozialpädagog:innen und Erziehungswissenschaftler:innen betreuen ca. 50 Familien und Kinder im Bereich der Familienhilfe/Erziehungsbeistandsschaft und circa 30 Klient:innen im Bereich des ambulant Betreuten Wohnens.

 

„Viele der zu betreuenden Personen haben psychische Erkrankungen, wurden mit Gewalt konfrontiert, haben Traumata erfahren oder sind durch Abhängigkeitserkrankungen gezeichnet.“, so Zacharias, „Die Mehrzahl der Klient:innen nehmen die Hilfsangebote sehr gern an und sind bereit an Veränderungen zu arbeiten.“

 

Damit das gelingt und sowohl Klient:innen als auch Kooperationspartner:innen wie Jugend- und Sozialamt oder gerichtlich bestellte Betreuer:innen Gespräche in einer ansprechenden und freundlich wirkenden Umgebung führen können, suchte der Fachbereich nach einem Sponsor zur Renovierung seines künftigen Besprechungsraumes.

 

„Glücklicherweise reagierte der TTM Fachmarkt für Boden, Wand und Fenster sofort.“, betont Zacharias erleichtert, „Dies ist insbesondere toll, da der Markt ebenfalls in Jena Lobeda, unserer Nachbarschaft, ansässig ist. Das Team der ambulanten Sozialen Dienste möchte hierfür im Namen unserer Klient:innen DANKE! sagen.“

 

Besuchen Sie TTM Fachmarkt in Jena. Mehr Info's gibt es hier.

Mehr über die Sozialen Dienste Jena erfahren Sie hier.

 

28.01.2021 - „Du sollst still sitzen bleiben!“ und die pädagogische Sichtweise des Bewegungskindergartens Sportforum

„Du sollst still sitzen bleiben!“… das haben wir im Kindergarten Sportforum noch nie gesagt. Als zertifizierter Bewegungskindergarten orientieren wir uns an daran, dass Kindergartenkinder so wenig Zeit wie möglich im Sitzen verbringen sollten. Uns ist unsere Verantwortung als erste Bildungsinstanz Ihres Kindes bewusst. Dementsprechend achten wir auf vielfältige Körper- und Sinneserfahrungen, um eine ganzheitliche Entwicklung zu fördern. Durch Bewegung lernen Kinder ihren eigenen Körper, ihre eigenen Grenzen und sich selber kennen. Sie treten mit anderen Kindern in Kontakt, sprechen sich ab, geben nach oder setzen sich durch. Sie erfahren Selbstwirksamkeit und können ihren Gefühlen und Empfindungen Ausdruck verleihen.

 

All das können wir durch unsere großen, lichtdurchfluteten Räume und Flure gewährleisten. Diese laden, bestückt mit ansprechenden Materialien, stets zum Flitzen, Steigen oder Rutschen ein. Besondere Highlights sind dabei unser großer Turnraum, der einer Sporthalle ähnelt und unsere Hochebene mit integrierter Rutsche innerhalb des Hauses. Weiterhin haben die Kinder die Möglichkeit aus jedem Raum heraus in den Garten zu gehen. In diesem können sie an weiteren Bewegungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel dem Fühlpfad, der Matschstrecke oder der Kletterwand Spaß haben.

 

Wenn Sie uns und unser Haus kennen lernen möchten, können Sie sich zu einem Hausrundgang anmelden, welcher jeden letzten Freitag im Monat stattfindet.

 

Wir sagen vielen Dank an den Kindergarten Sportforum für diesen Einblick in die pädagogische Arbeit!

 

Mehr Infos zur Einrichtung gibt es auf  www.tsa.info/sportforum

20.01.2021 - Interview mit Sophie Lübeck, Kinderpflegerin im Kindergarten Am Wald-Klinikum

Der Kindergarten Am Wald-Klinikum zeichnet sich durch Vielfalt und Multiprofessionalität aus. Für das Team war es selbstverständlich eine Kinderpflegerin aufzunehmen, weil diesem Haltung und Professionalität in der Arbeit wichtiger sind, als eine bestimmte Berufsbezeichnung.  Sophie Lübeck ist seit August 2021 Kinderpflegerin im Kindergarten Am Wald-Klinikum in Gera und eine absolute Bereicherung für die Einrichtung und wir hoffen, dass sie noch lange bei uns bleibt.

 

Für uns hat sie sich die Zeit genommen und uns in einem Interview Rede und Antwort gestanden. Was Sie in ihrem Berufsalltag erlebt und warum ihr der Job Spaß macht, erfahren Sie hier:

 

So habe ich herausgefunden, dass es mein Traumjob ist


Ich habe schon früher gern im Bekanntenkreis auf andere Kinder aufgepasst und zeitig gemerkt, dass ich später in meinem Beruf auch mit Kindern arbeiten möchte.

 

Die Anforderungen in meinem Job


Beim Kinderpfleger steht ja die Pflegetätigkeit im Vordergrund. Ich unterstütze die Kinder und Kolleg:innen aber eigentlich im ganzen Tagesablauf.

 

Ein typischer Tag


Ich gehe jeden Tag mit sehr, sehr viel Elan zur Arbeit. Ich freue mich hier zu sein und werde immer von den Kindern und meinem Team mit Freude erwartet. Nach der Begrüßung und Ankommen informiere ich mich bei meinen Kolleg:innen über Besonderheiten und Pläne für den Tag, auch um bei Fragen  Auskunft geben zu können. Neben der Tätigkeit gemeinsam mit den Kolleg:innen, habe ich auch die Chance, Angebote alleine mit einer Kleingruppe durchzuführen. Das finde ich gut, weil mir dabei Vertrauen geschenkt wird.

 

Deshalb macht mein Job Spaß


Hier im Kindergarten mit der offenen Arbeit ist kein Tag wie der andere. Ich kann immer neue Eindrücke sammeln und wachse an neuen Herausforderungen. Wir sind ein tolles Team und es macht mich glücklich hier zu arbeiten.

 

So habe ich meine Stelle gefunden


Eine Bekannte von mir arbeitet im SRH-Klinikum und berichtete von dem schönen Kindergarten, bei dem ich mich daraufhin spontan beworben habe.

 

Da sehe ich mich in 5 Jahren


Ich hoffe als „Erzieherin“ hier immer noch angestellt zu sein.

 

Wir sagen Vielen Dank an Sophie Lübeck!

Mehr über den Kindergarten Am-Waldklinikum erfahren sie auf: www.tsa.info/gera

10.01.2021 - Gesund durch den Winter

Gerade im Herbst und Winter ist es wichtig, dass Kinder viel Obst und Gemüse essen, um ausreichend mit Vitaminen versorgt zu sein, aber auch eine ausreichende Fettzufuhr, am besten mit ungesättigten Fettsäuren, dürfen nicht vergessen werden.


 
Hört sich kompliziert an??? Ist aber gar nicht so schwer.


 
Denn auch im Winter stehen ein reichhaltiges Angebot an frischen Gemüsen, Obst, Salaten, Hülsenfrüchte, Fisch, Milchprodukte und Nüsse oder Vollkorn-Teigwaren auf unserem Speiseplan zur Auswahl.


 
Unsere Müslitag, am Montag, ist ein guter Einstieg in die Woche, denn Vollkorn-Müsli mit Nüssen und Früchten liefern wichtige Nährstoffe um in den Tag zu starten.
Zu unserem täglichen Vesperangebot gehört natürlich auch ein Teller mit aufgeschnittenen Äpfeln, Kiwis und/oder Apfelsinenstücke. Ein frisch gepresster Saft oder Smoothie sind ein guter Trick, um selbst „Obstmuffel“ zu überzeugen. Auch ein schön angerichteter Gemüseteller darf zum Vesper nicht fehlen.


 
Entscheidend ist der Mix auf dem Teller. Eine gute Orientierung bietet die Ernährungspyramide. Sie zeigt, was und in welcher Menge täglich gegessen und getrunken werden sollte.


 
Mit unserem Partner Apetito haben wir dabei genau die richtige Wahl getroffen.


 
Ein gesundes Bewusstsein für die Ernährung zu entwickeln ist die Voraussetzung, die guten und die weniger empfehlenswerten Lebensmittel im Alltag unterscheiden zu können.

04.01.2022 - Tag des offenen Hauses an der Freien berufsbildenden Schule Jena findet am 15.01.22 unter 3-G-Auflagen statt

Nachdem bereits 2020 und 2021 Veranstaltungen wie Messen und Tage der offenen Türen nur digital stattfinden konnten, ist die Vorfreude auf den Tag des offenen Hauses am 15. Januar 2022 von 10:00-13:00 Uhr an der Freien berufsbildenden Schule in Jena besonders groß.

 

Anwohnern, Interessierten und natürlich Schulabsolvent:innen auf der Suche nach ihrem Wunschausbildungsplatz kann so endlich das 2020 frisch sanierte und multifunktionale Schulgebäude präsentiert werden - natürlich unter den allgemein gültigen Hygieneregeln und unter 3G, um allen Besucher:innen und Interessierten größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Neben individuellen Hausführungen gibt die berufsbildende Schule Einblicke in den praktischen wie theoretischen Unterricht im offenen Schulkonzept zu ihrem vielfältigen Ausbildungsangebot. Auszubildende stellen Euch ihre Eindrücke aus dem Schulalltag vor. Fachlehrer:innen informieren über Zugangsvoraussetzungen und bieten persönliche Vorstellungsgespräche an.

 

Wir beraten Dich zu den Ausbildungsgängen wie dem Staatlich geprüften Kinderpfleger (m/w/d), Staatlich geprüften Sozialassistenten( m/w/d) oder zum Staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d).

 

Interesse an einer Karriere in der Pflege? - dann wäre die vergütete generalistische Pflegeausbildung zum:zur Pflegefachmann/ -frau genau das Richtige - wir beraten Dich gern zu den vielseitigen Einsatzgebieten. Fragen zu Praktikumsplätzen - kein Problem, wie wäre es mit einem Praktikum in einer unserer trägereigenen Einrichtungen. Parallel zur Ausbildung kann auch der Realschulabschluss, die Fachhochschulreife oder der Bachelor Professional im Sozialwesen erlangt werden - tolle Karrieremöglichkeiten also, die Schüler:innen praxisorientiert an der FBS Jena erhalten.

 

Wir freuen uns über einen ereignisreichen Tag und auf Dich! Komm vorbei und sichere Dir deinen Ausbildungsplatz für 2022!

28.12.2021 - Kindergarten Windischholzhausen gewinnt den 30. Blumenschmuck- und Vorgartenwettbewerb der Stadt Erfurt 2021

Die Vorweihnachtszeit wurde noch einmal sehr blumig im Kindergarten Windischholzhausen in Erfurt. Die Einrichtung gewann den 30. Blumenschmuck- und Vorgartenwettbewerb der Stadt Erfurt 2021. Die Preisverleihung fand am 21.12.2021 im Kindergarten statt. Zum Hintergrund der Preisverleihung und zur diesjährigen BUGA 2021 in Windischholzhausen berichtet Iris Behrens, Einrichtungsleiterin:

 

„Ausgangspunkt unseres Gartenprojektes war eine ungenutzte Rasenfläche. Inspiriert von der Bundesgartenschau in unserer Heimatstadt Erfurt beschlossen wir: wir organisieren unsere eigene KINDERGARTEN BUGA. So haben wir mit Hilfe der Eltern und Kinder die Rasenfläche im Mai abgetragen, Kleingartensubstrat bei SWE bestellt, das Beet gefüllt und dann mit den Kindern viele Blumensamen ausgesät - natürlich Bienen- und Insektenfreundliche Mischungen – diese danach abgedeckt und gewässert. Nach und nach kamen kleine Pflänzchen zum Vorschein und im August war unsere kleine BUGA in voller Blütenpracht.“

 

Riesige Sonnenblumen mit z. T. mehr als 18-20 Blüten an einem Stengel zierten den Hof des Kindergartens. Die Kinder konnten jeden Tag unzählige Bienen und Schmetterlinge beobachten. Alle freuten sich über die Blütenpracht und die Insektenvielfalt. „…und auch die strahlenden Blicke und die lobenden Worte über den Gartenzaun waren Balsam für die Seele und motivierten uns, am Wettbewerb 'Erfurt – Die Blumenstadt blüht auf.' der Stadtvewaltung Erfurt teilzunehmen.“

 

„Unsere Sonnenblumen hatten mittlerweile eine Höhe von 3,46 m. Prachtvoll war das anzusehen. “, schwärmt Frau Behrens. Auch Ende September brachte der Garten allen Beteiligten noch viel Freude. Zwar verblühten die Blumen, doch die Vögel waren täglich aktiv am Sonnenblumenkerne auspicken. Scharen von Vögeln waren zu beobachten.

 

„Dann war es soweit und Anfang Dezember kam der Anruf: WIR haben den 30. Blumenschmuck und Vorgartenwettbewerb  der Stadt Erfurt 2021 gewonnen.“, sagt die Leiterin. Die Preisverleihung war sehr aufregend. Neben verschiedenen Garten- und Naturbüchern und Gartengeräten, gab es noch  Blumensamen für das nächste Jahr und weitere Geschenke für die Kinder. „Wir sind stolz und es motiviert für das nächste Jahr!“, so Behrens.

 

Über die Entwicklung der BUGA des Kindergartens Windischholzhausen werden wir gerne wieder berichten.

 

22.12.2021 - Bedürfnisorientierte Arbeit in der Pandemie – ein Aktionsforschungsprojekt

COVID-19 stellt pädagogische Fachkräfte immer wieder vor die große Herausforderung den Bildungsauftrag mit aktuellen Anforderungen des Infektionsschutzes zu vereinbaren. In unseren Kitas haben wir in den letzten zwei Jahren immer wieder kurzfristige Lösungen und Handlungsabläufe entwickelt, Alltagsstrukturen angepasst und dabei die Bedürfnisse und Rechte der Kinder oben angestellt.

 

Diese Erfahrungen zu evaluieren und trägerübergreifend zu reflektieren ist uns ein großes Anliegen. So haben im vergangenen Jahr stellvertretend drei unserer Kitas am Aktionsforschungsprojekt „Herausforderungen für die Umsetzung des Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsauftrages während der COVID-19-Pandemie“ der EHS Dresden und der Hochschule Zittau/Görlitz teilgenommen, darunter auch die Kindertagesstätte LOWI. „Wie alle anderen Pädagog:innen unserer Kitas haben wir gemeinsam mit Kindern und Eltern die Herausforderungen angenommen.“, berichtet Andreas Franke, Leiter der Kindertageseinrichtung LOWI. Die Beteiligten standen vor der Aufgabe, die Rechte der Kinder auf eine gute Begleitung im Kitaalltag zu gewährleisten und dem damit verbundenen Anspruch und Wunsch der Eltern auf entsprechende Betreuung zu sichern. Sie entwickelten dabei kurzfristige Lösungsideen und Handlungsabläufe. „Unsere Erfahrungen und die der anderen Projektbeteiligten sind in der nun vorliegenden Handreichung eingeflossen.“, sagt Andreas Franke stolz, „Diese Zusammenstellung kann nun allen Interessierten im elementarpädagogischen Bereich als Arbeits- und Argumentationshilfe dienen. Die vorliegenden Anregungen nehmen wir mit in unsere Teams, um die aktuellen Anforderungen an pädagogische Praxis in der Kita zu reflektieren und anzupassen.“

Danke an die Teams der Kita Lowi und Kita Grunaer Kinderwelt in Dresden sowie der Kita Kirschallee in Bannewitz!

15.12.2021 - Weihnachtsessen am 25.12.2021 im Akademiehotel Jena findet mit 2G statt

Das Akademiehotel bietet am 1. Weihnachtsfeiertag ein Weihnachtsessen an.

 

Wann: 25.12.21, 12:00-14:00 Uhr
Wo: Akademiehotel, Am Stadion 1, 07749 Jena

-    Seien Sie live dabei, wenn der Chefkoch persönlich eine Pute tranchiert.

-    Genießen Sie unsere Weihnachtsspezialitäten von Gans und Wild.

-    Für unsere kleinen Gäste bieten wir ausgewählte Speisen.

 

Preis: 34,90 € pro Person
Kinder von 0 bis 6 Jahren speisen kostenfrei.
Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen den halben Preis.

 

Reservierungen nehmen wir gerne telefonisch unter 03641 303-0 entgegen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und bleiben Sie gesund!

 

Ihr Team des Akademiehotel

08.12.2021 - Konzeptionstage im Kneipp-Kindergarten Kinderwelt in Erfurt stattgefunden

08.12.2021, Erfurt – Kneipp-Kindergarten Kinderwelt gibt im Rahmen der Konzeptionstage Einblicke in die Arbeitsweise der Einrichtung und rückt das Thema „Mitsprache und Beteiligung von Kindern“ in den Fokus

 

Vom 12. November bis 13. November dieses Jahres fanden die Konzeptionstage zum Thema „Mitsprache und Beteiligung von Kindern“ statt. Unter Einhaltung der coronabedingten Hygienemaßnahmen konnten in diesem Jahr die Konzeptionstage des Kneipp-Kindergarten und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum Kinderwelt stattfinden. „Nachdem uns „Corona“ im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, gelang es uns jetzt endlich, unsere Konzeptionstage zu diesem wichtigen Thema durchzuführen.“, berichtet Kerstin Herrmann, Leiterin der Einrichtung.

 

Wie kann man sich die Arbeit der Pädagog:innen im Rahmen dieser Konzeptionstage vorstellen? „Gemeinsam mit Frau Andrea Stüber erarbeiteten wir den IST-Zustand unserer Kita. Dabei ist uns noch einmal bewusstgeworden, dass wir in Sachen Mitsprache und Beteiligung von Kindern schon viel erreicht haben und auf einem guten Weg sind.“, so Frau Herrmann. Frau Stüber ist Einrichtungsleiterin des Kindergartens Am Steiger aus Jena und Kollegin von Frau Herrmann. Sie bereitete den theoretischen Einstieg in die Rechtsgrundlagen zum Beschwerdemanagement für Kinder vor, um allen Teilnehmer:innen die Wichtigkeit des Themas zu verdeutlichen. Danach wurde es praktisch. Die Mitglieder wurden in 3 Arbeitsgruppen aufgeteilt, die die Themen „Vertrauensperson“, „Beschwerde“ und „Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte“ beinhalteten. Der Nachmittag war der Ergebnissicherung dieser Arbeitsgruppen vorbehalten. Der Folgetag diente der Erarbeitung eines Arbeitsplanes für die Umsetzung des Beschwerdeverfahrens in der Kita.

 

All das diente zur Findung eines geeigneten Prozesses, um eine noch bessere Beteiligung und Mitsprache der Kinder im Kitaalltag zu integrieren. „Viele Ideen wurden gesponnen, wie die Umsetzung kindgerecht erfolgen kann.“, berichtet Frau Herrmann zuversichtlich. „Nach konstruktiven Diskussionen einigte sich das Team, dass mit Hilfe des Kinderbuches „Sophias Sorge“ die Kinder an das Thema herangeführt werden. Des Weiteren bekommt jeder Raum einen „Sorgenfresser“ für „kleine Kindersorgen“ und einen „Sorgenkasten“ für „große Kindersorgen“. Diese Verfahrensweise wird jetzt in einen Zeitraum von 4 Wochen ausprobiert und dann gemeinsam im Team reflektiert. Wir danken Frau Andrea Stüber für den interessanten und kurzweilig gestalteten Tag.“


 
Für uns als Bildungsträger spielt das Thema Mitsprache und Beteiligung von Kindern eine wichtige Rolle. Die Wahrung der kindlichen Rechte ist ein fester Bestandteil unseres Trägerleitbildes und eine wichtige Grundlage für die tägliche Arbeit in unseren Kitas. Unsere pädagogischen Fachkräfte verstehen sich als Begleiter:innen der Kinder. Sie sichern auch das gleichberechtigte harmonische Zusammenleben in der Gemeinschaft und fördern den Erwerb sozialer Kompetenzen. Die pädagogischen Grundsätze der TSA besagen unter anderem, dass das Wohlbefinden jedes Kindes die Grundlage für gelingende Bildungsprozesse ist.  Eine respektvolle und wertschätzende Grundhaltung gegenüber den Kindern und ihren Bedürfnissen, welche Vielfalt wahrnimmt und Unterschiede anerkennt, ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Wir bedanken uns bei Frau Herrmann und Frau Stüber für den Einblick in Ihr pädagogisches Handeln und die Stärkung der Kinderrechte in unseren Kitas.

 

Hier können Sie mehr über den Kneipp-Kinderwelt erfahren: www.tsa.info/kinderwelt
Zum Kindergarten Am Steiger geht es hier entlang: www.tsa.info/am-steiger

01.12.2021 – Plätzchen Saison in den Kitas eröffnet

01.12.2021, Dresden – Kinder der Kindertagesstätte Striesener Entdeckerland stimmen sich mit Plätzchenbacken auf die Vorweihnachtzeit ein

 

Es ist Advent. Dass Plätzchen backen besonders in der Vorweihnachtszeit Spaß macht, entdeckten auch die Kinder der Kindertagesstätte Striesener Entdeckerland. „Wir haben in unserer Kita die Plätzchen Saison eröffnet und mit unseren Kindern gebacken.“, so Stefanie Pötschke, Einrichtungsleiterin. „Alle waren ganz aufgeregt und hoch motiviert, um endlich für Nachschub in der Keksdose zu sorgen.“

 

Damit die Kinder gesund durch den Winter kommen, ist Naschen zwar erlaubt. Nichtsdestotrotz ist es uns natürlich wichtig, dass Kinder viel Obst und Gemüse essen. Auch im Winter stehen ein reichhaltiges Angebot an frischen Gemüsen, Obst, Salaten, Hülsenfrüchte, Fisch, Milchprodukte und Nüsse oder Vollkorn-Teigwaren auf unserem Speiseplan zur Auswahl. Entscheidend ist der Mix auf dem Teller. Mit unserem Partner Apetito haben wir dabei genau die richtige Wahl getroffen.

 

Sind Sie auch schon auf die Weihnachtszeit eingestimmt? Auf Facebook und Instagram haben wir für Sie ein Ei-freies Keks-Rezept veröffentlicht.

 

Die TSA wünscht viel Spaß beim Naschen und eine Frohe Vorweihnachtszeit

22.11.2021 – Internationaler Tag der Kinderrechte am 20.11.2021, TSA bekennt Farbe

Am Samstag war der Tag der Kinderrechte. Vor 32 Jahren wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes von den United Nations verabschiedet. Demnach haben alle Kinder weltweilt ein Recht auf Bildung, Gesundheit, Sicherheit und darauf, dass deren Bedürfnisse gesehen und gestillt werden. Diesem Tag widmen wir in dieser Woche eine besondere Bedeutung und bekennen Farbe #turntheworldblue.

Als Bildungsträger haben wir in Bezug auf die Wahrung der Kinderrechte einen besonderen Auftrag. Die Wahrung der kindlichen Rechte ist ein fester Bestandteil unseres Trägerleitbildes und eine wichtige Grundlage für die tägliche Arbeit in unseren Kitas. Es ist uns wichtig, dass sich unsere pädagogischen Fachkräfte als Begleiter:innen der Kinder verstehen, die sich auf deren individuelle Entwicklungsgeschwindigkeit einstellen.

Die pädagogischen Grundsätze der TSA besagen: „Jedes Kind ist einmalig und eine individuelle Persönlichkeit mit seinem eigenen Entwicklungsweg und seinem eigenen Entwicklungstempo. Das Wohlbefinden jedes Kindes ist die Grundlage für gelingende Bildungsprozesse.“ Die Anforderungen an die Pädagogischen Fachkräfte sind dabei hoch, denn sie fördern die Selbständigkeit jedes Kindes entsprechend des Entwicklungsstandes und zeigen eine respektvolle und wertschätzende Grundhaltung gegenüber den Kindern und ihren Bedürfnissen, welche Vielfalt wahrnimmt und Unterschiede anerkennt. Sie sichern das gleichberechtigte harmonische Zusammenleben in der Gemeinschaft und fördern den Erwerb sozialer Kompetenzen.

#TURNTHEWORLDBLUE ist eine Initiative des UN-Kinderhilfswerks UNICEF. Wir unterstützen diese Aktion machen auf Verpflichtungen aus der UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam.

Mehr zur Aktion von UNICEF gibt es hier.

Folgen Sie uns auf Instagram und Facebook.

15.11.2021 – Endlich barrierefrei – Neuer Fahrstuhl in der FBS Jena dank der Förderung der Aktion Mensch

Die Freie berufsbildende Schule Jena startet barrierefrei ins neue Schuljahr. Knapp ein Jahr nach der offiziellen Einweihung des aufwendig sanierten Schulgebäudes sind mit dem Einbau des Fahrstuhls die letzten Renovierungsarbeiten an der FBS Jena abgeschlossen.

Nach nur 14 Monaten Instandsetzungszeit wurde das 1970 errichtete Gebäude im vergangenen Jahr mit aufwendigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an aktuelle Anforderungen in Sachen Brandschutz, Energieeffizienz, Haustechnik und Barrierefreiheit angepasst. Der Einbau des Fahrstuhls stand allerdings noch aus.

Die Förderung durch die Aktion Mensch machte diese Umbaumaßnahme überhaupt erst möglich. „Gemeinsam mit unseren Projektpartner:innen setzen wir uns für eine inklusive Gesellschaft ein, in der jeder Mensch von Beginn an die gleichen Chancen hat. Wir wollen Menschen für eine Gesellschaft begeistern, in der Unterschiede und ein selbstverständliches Miteinander normal sind.“, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

So unterstützte die Aktion Mensch zuletzt die Freie berufsbildende Schule Jena. Das Gebäude ist nun barrierefrei. Damit profitiert nicht nur die FBS Jena von den barrierefreien Umbaumaßnahmen, sondern auch die Werkstattschule und das Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena gemeinnützige GmbH .

Weitere Informationen zur Aktion Mensch finden Sie unter: www.aktion-mensch.de

11.11.2021 – Gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit in unseren Kitas – ab Montag wird der Speiseplan umgestellt

Alle 21 Kindertageseinrichtungen der TSA Bildung und Soziales gGmbH in Thüringen und Sachsen legen hohen Wert auf gesunde und leckere Mahlzeiten. Das Essen wird in den Küchen der Einrichtungen vor Ort frisch zubereitet. Der Speiseplan bekommt dabei eine besondere Bedeutung. Heutzutage reicht es nicht mehr aus, die Verpflegung in Kindertagesstätten nur an Faktoren der gesunden Ernährung auszurichten. Vielmehr ist es unerlässlich, die Ernährungsweise so zu gestalten, dass Ressourcen geschont werden.

Die DGE- Standards, nach denen unser Speiseplan aufgebaut ist, orientieren sich an den vier Säulen nachhaltiger Ernährung: Gesundheit, Soziales, Umwelt und Tierwohl. Weniger Fleisch, mehr Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte essen als bisher, heißt die Devise. Eine pflanzenbetonte Ernährungsweise entlastet die Umwelt und fördert die Gesundheit, wobei unser Speiseplan nach saisonalen und regionalen Angeboten ausgerichtet ist. Möglich ist dies durch die Umsetzung des kindgerechten Verpflegungskonzeptes unseres langjährigen Partners apetito AG unter Einbeziehung regionaler Lieferanten für Obst, Salate, Molkereiprodukte und Backwaren. Gleichzeitig achten wir darauf, deutlich weniger Abfall zu produzieren.

„Wir möchten wirtschaftlich arbeiten und trotzdem flexibel sein, deshalb ist unser Speiseplan kein starres Konstrukt.“, betont Steven Poppe, Leiter Catering bei der TSA, „Wir möchten eine lebendige Diskussion rund um den Speiseplan entstehen lassen, bei dem auch unsere jungen Gäste, ein „Wörtchen“ mitreden und mitgestalten dürfen.“

Allen Kindern wünschen wir einen guten Appetit und viel Spaß beim Mitgestalten des Speiseplans.

02.11.2021 – Kindergarten Am Wald-Klinikum freut sich über Spende

Das Geraer Unternehmen Hauskrankenpflege und Ergotherapie Julia Rzegotta GmbH unterstützt die Arbeit des Kindergartens am Waldklinikum mit einer Spende in Höhe von 500 EUR. Julia Rzegotta überreichte am Dienstag gemeinsam mit Sohn Lars Rzegotta den Spendencheck an Sophy Latzke, Einrichtungsleiterin des Kindergartens am Waldklinikum.

„Wir freuen uns riesig über den Erhalt der Spende von Familie Rzegotta für unseren Kindergarten.“, sagt Sophy Latzke, „Das Geld möchten wir gern für die Umgestaltung unserer Spieldiele verwenden.“

 

Wer unsere grozügigen Spender:innen sind, erfahren Sie auf www.krankenpflege-gera.de

 

Mehr über den Kindergarten können Sie auf der Website des Kindergartens Am Wald-Klinikum erfahren.

 

Die TSA Bildung und Soziales gGmbH bedankt sich für die großzügige Spende!

25.10.2021 – Auftaktveranstaltung zur Fachdebatte Qualität JETZT! findet im Kindergarten Am Wald-Klinikum statt

11.10.21 Gera – Auftaktveranstaltung zur Fachdebatte Qualität JETZT! des Thüringer Bündnis für Qualität in der Kindertagesbetreuung für eine Verbesserung der Qualität in der Kindertagesbetreuung

Es wurde viel diskutiert an jenem Montagabend im Kindergarten am Wald-Klinikum in Gera. Mit dem Thema „Heute schon gemeckert oder doch mal über den Tellerrand geschaut?“ startete die Fachdebatte. Damit will das Bündnis keineswegs polarisieren. Es geht vielmehr darum, einen gemeinsamen Konsens zu finden zwischen den verschiedenen Beteiligten im frühkindlichen Bereich, um frühkindliche Entwicklung und die Kindertagesbetreuung im Sinne der Kinder gemeinsam zu gestalten. Austausch und Netzwerken sind der Schlüssel, mit dem die Qualität im Kitaalltag in Thüringen gemeinsam gestaltet und weiterentwickelt werden soll.

„Unser Kindergarten Am Wald-Klinikum Gera ist dafür ein geeignetes Forum, weil wir, wie alle Kindergärten der TSA Bildung und Soziales gGmbH, ein modernes und innovatives Konzept leben.“, sagt Sophy Latzke, Leiterin der Einrichtung. „Wir beschäftigen uns intensiv mit Qualitätsentwicklungsprozessen in der frühkindlichen Bildung. Mit unserer inklusiven Haltung und unserem Verständnis von offener Arbeit sehen wir uns als geeigneter Bündnispartner für das Thüringer Bündnis für Qualität in der Kindertagesbetreuung.“

In diesem Sinne diskutierten Gerarer Pädagog:innen im Kindergarten Am-Waldklinikum mit Moderator Tobias Thiel zu ersten Zielen und Vorgehen. Im November wird es eine nächste Runde dazu geben.

19.10.2021 – Update zum Corona Virus

In allen Einrichtungen der TSA gelten die allgemein gültigen Schutzmaßnahmen zum Coronavirus.

Die empfohlenen Maßnahmen können nach einer Risikobewertung durch das zuständige Gesundheitsamt angepasst werden.

Bitte beachten Sie daher die aktuellen Warnhinweise des RKI.

In Thüringen informiert Sie das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen. Die aktuelle Warnstufe finden Sie unter https://www.tmasgff.de/fruehwarnsystem.

In Sachsen informiert Sie die Sächsische Staatsregierung unter https://www.coronavirus.sachsen.de/

13.10.2021 – Im Rahmen der Herbsttagung wird die runderneuerte Website der TSA präsentiert

Seit heute präsentiert sich die Website des Trägers in der Kinder- und Jugendhilfe im neuen Gewand. Doch nicht nur optisch soll der Auftritt die Interessierten künftig überzeugen – Barrierefreiheit, ein responsives Design die die optimale mobile Webansicht und eine verbesserte Nutzer:innenführung sind nur einige Punkte, auf die bei der Umgestaltung besonderen Wert gelegt wurde.

Insbesondere das Thema Nutzer:innenfreundlichkeit sollte optimiert werden. So finden sich z. B. direkt auf der Startseite alle Geschäftsbereiche des Bildungsträgers auf einen Blick und können direkt an navigiert werden.

„Es war uns wichtig, eine Website zu gestalten, die den Ansprüchen unserer Zielgruppen besser gerecht wird.“, so Stephan Riese, Geschäftsführer der TSA Bildung und Soziales gGmbH, „Viele Besucher:innen unserer Seite nutzen das Internet vorrangig über das Smartphone oder andere mobile Endgeräte. Diesen Umstand hat unser lokaler Partner Trendsetzer, eine Design- und Markenagetur aus Gera, optimal berücksichtigt und umgesetzt.“, so Riese weiter. Technisch ist die Homepage nun auf dem neusten Stand.

04.10.2021 – Projekt „Vielfalt vor Ort begegnen“ wird umgesetzt

Der Freistaat Thüringen will Kindergärten darin stärken, künftig besser auf die verschiedenen Bedürfnisse von Kindern und deren Familien eingehen zu können und hat eigens hierfür ein Landesprogramm initiiert. Mit dabei sind die zwei Kindergärten in Trägerschaft der TSA Bildung und Soziales gGmbH, darunter der Integrative Kneipp-Kindergarten Pusteblume.

Mit einer Online-Auftaktveranstaltung startete die Einrichtung am 29. September 2021 in das Projekt „Vielfalt vor Ort begegnen“. „Unseren Kindern die gleichen Chancen und Voraussetzungen für eine gelungene Entwicklung zu bieten, ist unsere Motivation für die Teilnahme am Projekt. Hier vor Ort begegnen wir tagtäglich Kindern mit unterschiedlichen Grundvoraussetzungen, sei es z. B. in Bezug auf die Sprache, Nationalität oder die Essgewohnheiten.“, sagt Stefanie Herfurth, pädagogische Fachkraft im Integrativen Kneipp-Kindergarten Pusteblume. Sie widmet sich in der Kita hauptsächlich der Umsetzung des Projektes, dessen Kern die Akzeptanz und Gleichberechtigung aller zum Ziel hat.

Das schließt auch die Eltern und Familienmitglieder der Kinder mit ein. „Es ist uns ein Anliegen, intensiv mit den Familien der Kinder zusammenarbeiten, um durch regelmäßige Gespräche und Beratungen, die Familien zu unterstützen und so die Grundrechte jedes Kindes zu stärken.“, so Herfurth.

Im Laufe der nächsten zwei Jahre hat es sich der Kindergarten zur Aufgabe gemacht, das Team alltagsbegleitend zu Themen wie Akzeptanz, Partizipation, Gesprächsführung etc. zu schulen und dessen Blickwinkel zu erweitern. Aus Sicht des Trägers und der Einrichtung ist das ein Beitrag zur Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung in der Region. Eine erste Vernetzung erfolgt im Rahmen von Hospitationen der Fachhochschule Erfurt und der für seinen Verbund zuständigen Fachberatung. Ein erstes Netzwerktreffen wird am 12. November 2021 stattfinden.

27.09.2021 – Der Bildungsplaner 2022 des Institut 3L ist da

Das Institut 3L stellt den Bildungsplaner für das kommende Jahr vor. Es ist bereits der 13. Bildungsplaner seiner Art.

Wir wollen Sie stärken, unterstützen und motivieren. Unser neuer Bildungsplaner für das Jahr 2022 ist da.

Vertraute Referent:innen mit beliebten Formaten konnten wieder-gewonnen werden, neue sind hinzugekommen. Auch dieses Mal war die Erarbeitung ein spannender kreativer Prozess, in dem wir selbst viel lernen. Unsere Fortbildungen verstehen wir als fachlichen Dialog mit unseren Teilnehmer:innen. Erwachsenenbildung setzt an konkre-ten Fragen und am Wissen der Fachkräfte an – das gemeinsame Ringen um Multiperspektivität und individuelle Strategien ist der Lernprozess. Wir können nun von uns sagen, dass uns dies sowohl in Präsenz als auch digital gelingt: Unsere Webformate bauen auf die konkrete Begegnung der Menschen auf.
Für das Jahr 2022 wünschen wir uns und Ihnen authentische Begegnungen, maximale Inspiration und Gesundheit.

Hier finden Sie unseren Bildungsplaner.

Ihre Jana Juhran
Institut 3L

21.09.2021 – Kindergarten Löwenzahn in Jena feiert 40-jähriges Jubiläum und wird umbenannt

17.09.2021, Jena Ost – Jubiläum des Kindergartens führte nach einer märchenhaften Zeitreise zurück in die Gegenwart – den neuen alten Namen der Einrichtung gleich im Gepäck.


Der Kindergarten Burgweg wird 40 Jahre alt und ca. 75 Kinder feierten mit. Bereits am Freitag, den 17.09.2021 wurde das Kindergartenfest gefeiert, mit viel Unterstützung seitens der Eltern, Kinder und das Team des Kindergartens. Eingeladen waren alle Eltern und Großeltern der Kinder des Kindergartens, sowie ehemalige Mitarbeiter:innen des Kindergartens und Trägervertreter.

„Bis zuletzt wussten wir nicht, ob uns Corona doch noch einen Strich durch die Rechnung machen würde.“, so Benjamin Gubsch, Leiter der Einrichtung. Stattdessen wurde das Jubiläumsfest ein voller Erfolg. „Endlich konnten sich Eltern, Großeltern Fachkräfte und Kinder mal wieder ohne den Stress des Alltages an der frischen Luft austauschen.“, freute sich Herr Gubsch.

In einer märchenhaften Zeitreise wurden alle Gäste durch diesen ereignisreichen Nachmittag geführt. Am Ende landeten alle wieder im Hier und Jetzt – im Gepäck den neuen Namen der Einrichtung „Kindergarten Burgweg“, den dieser zuletzt vor 12 Jahren trug. Für die Kinder gab es allerhand zu erleben. Unter anderem kam die freiwillige Feuerwehr Jena Nord zu Besuch und es gab einen Eiswagen.

Vielen Dank an die Kinder, Eltern und Fachkräfte, welche durch viel Vorbereitung zum Gelingen beigetragen haben!

13.09.2021 – FBS Jena startet ins neue Ausbildungsjahr

Das neue Ausbildungsjahr 2021/22 der Freien berufsbildenden Schule in Jena startete mit 6 Klassen.

„Mit insgesamt 6 Klassen sind wir ins neue Ausbildungsjahr 2021/22 gestartet und begrüßen allein 59 neue Schüler:innen im ersten Ausbildungsjahr zum Kinderpfleger (m/w/d), Sozialassistenten (m/w/d) und Erzieher (m/w/d).“, so Caroline Taubert, Schulleiterin der Einrichtung.Insgesamt lernen damit 114 junge Menschen den Beruf einer sozialpädagogischen Fachkraft an der Freien berufsbildenden Schule Jena.

Nähere Informationen zum Ausbildungskonzept und zur Schule können ab sofort auf der überarbeiteten Website der Schule unter www.fbs-jena.de abgerufen werden.

Anmeldungen zum laufenden Schuljahr sind noch möglich. Bitte wenden Sie sich hierfür direkt an Frau Taubert per E-Mail unter post.fbs-jenaprotect@protecttsapostprotect.protectde oder telefonisch unter 03641 4738855.

Im Namen der Schulleitung und des Bildungsträgers wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start und eine schöne Ausbildungszeit.