Publikationen

Mit unserer Materialsammlung wollen wir die Praxis bei der Suche nach geeigneter Fachliteratur, Materialien und Quellen zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität unterstützen.

Sächsisches Landesmodellprojekt – Inklusion in sächsischen Kindertageseinrichtungen, Thesen zum Inklusionsbegriff PDF Download

Sächsisches Landesmodellprojekt – Inklusion in sächsischen Kindertageseinrichtungen, Abschluss- und Ergebnisbericht PDF Download

Praxisbuch „Inklusion in Kindertageseinrichtungen – eine Kita für alle“ PDF Download

Elternbroschüre „Inklusive Kita – Eine Kita für alle“ PDF Download

Praxisbuch Offene Arbeit PDF Download

Inklusions-Film Zum Video

Literaturempfehlungen

Largo, Remo H. (2019):
Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren. 4. Auflage Piper.

Dieses Buch – aus der wertschätzenden wie fachlich fundierten Perspektive des Kinderarztes Remo Largo geschrieben – ist ein unbedingtes Muss für alle, die sich staunend an der individuellen Entwicklung von Kindern erfreuen und sich als Wegbegleiter für die Entfaltung der Einzigartigkeit jedes Kindes verstehen. Mit der überarbeiteten Neuauflage geht der Autor konkret auf heutige gesellschaftliche Bedingungen von Familien ein, indem er sich dem „Bedürfnisspagat“ der kindlichen Bedürfnisse auf der einen und denen der Eltern (und auch der Institutionen) auf der anderen Seite widmet.
 

Largo, Remo H. (2021):
Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung. Piper.

Remo Largo gibt mit diesem Buch einen erfrischenden Einblick in die Individualität kindlicher Entwicklung – stets im Auge behaltend, dass jedes Kind nicht nur einzigartig, sondern auch vielfältig und immer wieder verschieden ist. Das Buch enthält einen ausführlichen Überblick über die kindlichen Grundbedürfnisse und wie deren Erfüllung darin mündet, dass Kinder sich ausdrücken wollen, in die Welt streben und ihre Kompetenzen zeigen wollen – nicht zuletzt, um ihren ureigenen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Insbesondere Remo Largos Fit-Prinzip unterstützt dabei anschaulich wie bereichernd unseren kindorientierten Blick auf jeden kleinen Menschen mit seinen individuellen Zügen und vermittelt uns Großen Mut, kindlichen Entwicklungswegen zu vertrauen.   
 

Largo, Remo H. & Czernin, Monika (2013):
Jugendjahre. Kinder durch die Pubertät begleiten. 6. Auflage Piper.

Ihren wertschätzenden Blick auf die Jugendjahre werfend, widmen sich Remo Largo und Monika Czernin behutsam der einschneidenden Lebensphase der Pubertät, in der Altes geht und das Neue erst wachsen muss. Die Darstellung der Entwicklung in dieser Lebensspanne mündet in die Entwicklungsaufgaben, denen die Jugendlichen gegenüberstehen. Das Buch ist so angelegt, dass die Autoren stellvertretend für die Leserschaft einen Dialog mit allen Beteiligten führen – um sich einzufühlen und Wege aufzuzeigen, wie es gelingen kann, Stabilität im Hintergrund zu geben und den individuellen Freiraum zu ermöglichen, den die Heranwachsenden brauchen, um sich finden und verwirklichen zu können.
 

Haug-Schnabel, Gabriele (2017):
Grundlage der Entwicklungspsychologie. Die ersten 10 Lebensjahre. Herder.

Frau Haug-Schnabel bringt in den einzelnen Kapiteln das Besondere der verschiedenen Altersstufen der ersten zehn Lebensjahre auf den Punkt. Sie ermöglicht damit den Leser:innen, in recht knapper, prägnanter Form die wesentlichen entwicklungspsychologischen Aufgaben der Kinder zu erfassen und Anregungen für die Interaktion mit den Kindern zu erhalten. Gerahmt sind diese Ausführungen durch aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung zu kindlichen Lern- und Bildungsprozessen. Um die essentielle Bedeutung einer wertschätzenden Interaktion mit den Kindern und die aktive Einbindung ihrer Bedürfnissen wissend, legt sie den Fokus auf Ressourcenorientierung und Partizipation, um die Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung begleiten zu können.


Haug-Schnabel, Gabriele (2020):
Umgang mit aggressivem Verhalten von Kindern. Praxiskompetenz für Kitas. Herder.

In dieser völlig überarbeiteten Neuauflage ihres Buchs „Aggression bei Kindern“ widmet sich Frau Haug-Schnabel konkret den in der Kitapraxis gestiegenen Anforderungen an einen kompetenten Umgang der pädagogischen Fachkräfte mit aggressivem Verhalten bei Kindern. Das Buch berücksichtigt viele Aspekte, an die wir im Kita-Alltag immer wieder stoßen, wenn es um herausforderndes, aggressives kindliches Verhalten in Kitas geht: Regulationsschwierigkeiten, Bedürfnisnöte, Stress durch Gruppensituationen, Konflikte, etc. Es schließt mit einem Kapitel über die professionelle Begleitung eines Teams, das sich diesen Herausforderungen stellen muss und will – und nach Wegen sucht, gemeinsam einen Umgang mit der Situation zu finden: Gründe verstehen, „Knallstellen“ und „Knallzeiten“ im Blick behalten und abfedern sowie sich im Team bei der Absicherung dieser zu unterstützen.
 

Laewen, Hans J./ Andreas, Beate (2002):
Forscher, Künstler, Konstrukteure. Beltz.

Beide Autor:innen zeigen, wie der Bildungsauftrag in Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden kann. Die oft theoretisch klingenden Begriffe bzw. Ansätze, wie „Selbstbildung“, „das konstruierende Kind“, „Ko-Konstruktion“ und „Bindung“ und der damit einhergehende Rollenwandel der pädagogischen Fachkraft werden anschaulich aufbereitet, sodass das Verhalten von Kindern aus einem veränderten Blickwinkel betrachtet wird.    
 

Juul, Jesper (2014):
Vier Werte, die Kinder ein Leben lang tragen. 5. Auflage Gräfe und Unzer Verlag.

Jesper Juul hat zahlreichen Eltern und Fachkräften mit seinen vielen einfühlsamen Büchern Hintergrundinformationen, Anregungen und praktische Beispiele geschenkt, die – dicht am Kind und seinen Bedürfnissen – nicht nur Eltern und Sorgeberechtigte unterstützen, sondern auch pädagogischen Fachkräften eine Orientierung bieten. Dieses Buch geht gezielt auf die vier Werte Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung ein. Die vielen Beispiele aus dem Alltag erhöhen die Lesefreude und stärken auch in für Erwachsene herausfordernden Situationen den Blick auf‘s Wesentliche. 
 

Lill, Gerlinde (2006):
Einblicke in Offene Arbeit. Verlag das netz.

Diese Broschüre von Gerlinde Lill macht nicht nur Lust auf Offene Arbeit, sondern Lust auf mehr. Sie vereint verschiedene Basisbegriffe und Aspekte, die rund um die Offene Arbeit immer wieder Thema in der Praxis sind und als Teil des Aushandlungsprozesses zu verstehen sind. Damit will diese Sammlung Praktiker:innen anregen, in die Diskussion zu gehen und Offene Arbeit nachzuahmen. Um nur einige Stichworte vorwegzunehmen: Spielräume, Schatzsuche, Vorbereitung auf die Schule, Achtsamkeit.


Thielemann, Marion (2015):
Werkstatt(t)räume für Kitas. 12 Werkstattbilderbücher von Atelier bis ZaBu. Verlag das netz.

Träume weckt dieses Buch, indem es Räume zeigt: ästhetische Räume für Kinder, in denen sie Dinge lustvoll erschaffen können, ihre Ideen individuell entwickeln und ausleben können. Marion Thielemann hat für diese Fotobuchsammlung Einblicke in ihre pädagogischen Reisen gewährt: sie traf auf Kinder, deren Umgebung so beschaffen war, dass sie sowohl zum Raum, als auch zu den Dingen, die sie umgeben, eine Beziehung eingehen können. Ein Geschenk für jede Kita!
 

Diekhof, Mariele (2021):
Kita Kitopia. 4. Auflage Verlag modernes lernen.

Mariele Diekhof lädt in ihrem „Abenteuer-Fachroman“ zu einer Reise ins Abenteuerland der Kita Kitopia ein und macht die Türen auf: die Tür zum Bauraum, die Tür zum Goldenen Tisch, die Tür zur Eltern-Klön-Ecke, die Tür zum Büro der Leitung (in mehrfachem Versuch), die Tür zum Teamzimmer, etc. Eine neue wie spannende Perspektive aus Kindersicht auf all die Bereiche im Lebensraum „Kita“.

 
Hülshoff, Thomas (2015):
Medizinische Grundlagen der Heilpädagogik. 3. Auflage utb.

Als Arzt und systemischer Familientherapeut hat Thomas Hülshoff einen breiten wie tiefen Einblick in die medizinischen Aspekte von Entwicklungsprozessen, Entwicklungsstörungen und Behinderungen. Für den Kita-Alltag werden im Zuge inklusiver Einrich-tungsentwicklungen zunehmend auch Einblicke und Kenntnisse in heilpädagogische/n Grundlagen wichtig. Dieses Lehrbuch umfasst neurophysiologische wie sozialmedizinische Grundlagen ebenso wie es zahlreiche Entwicklungsbereiche wie Motorik, Sprache, auditive und visuelle Wahrnehmung, kognitive Fähigkeiten und Emotionen. Die Übungsfragen und Literaturhinweise in den Kapiteln runden die theoretischen Erkenntnisse ab.

Arbeitsmaterial

Dittrich, Irene/ Grenner, Katja/ Hanich, Andrea/ Marx, Jule (2016):

Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein Nationaler Kriterienkatalog. Verlag das netz.

 
Booth, Tony/ Ainscow, Mel/ Kingston, Denise (2017):

Index für Inklusion. Lernen, Partizipation und Spiel in der inklusiven Kindertageseinrichtung entwickeln. 5. Auflage

 

Hansen, Rüdiger/ Knauer, Raingard (2015):

Das Praxisbuch: Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita. Wie pädagogische Fachkräfte Partizipation und Engagement von Kindern fördern. 8. Auflage Bertelsmann Stiftung.

 

Laewen, Hans J./ Andreas, Beate (2011):

Das infans-Konzept der Frühpädagogik. Bildung und Erziehung in Kindertagesstätten. Verlag das netz.

 

Laewen, Hans J./ Andreas, Beate (2003):

Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit: Bausteine zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen. Beltz.

 

ISTA/ Fachstelle Kinderwelten (2016):

Inklusion in der Kita-Praxis. Band 1. Die Zusammenarbeit mit Eltern vorurteilsbewusst gestalten. Wamiki.

 

ISTA/ Fachstelle Kinderwelten (2016):

Inklusion in der Kita-Praxis. Band 2. Die Lernumgebung gestalten. Wamiki.

 

ISTA/ Fachstelle Kinderwelten (2016):

Inklusion in der Kita-Praxis. Band 3. Die Interaktion mit Kindern vorurteilsbewusst gestalten. Wamiki.

 

ISTA/ Fachstelle Kinderwelten (2016):

Inklusion in der Kita-Praxis. Band 4. Die Zusammenarbeit im Team. Wamiki.

 

Spiegel, Hiltrud von (2011):

Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit: Grundlagen und Arbeitshilfen für die Praxis. 3. Auflage utb.